Bambus

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Bambus: Gekommen, um zu bleiben!

Veröffentlicht am 6. März 2020

Der Wunsch nach nachhaltigen und die Umwelt weniger belastenden Materialien und Produkten treibt viele Verbraucher um – und Unternehmen an. Es wird gesucht, getüftelt und probiert, manche Idee verschwindet wieder vom Markt (Wann haben Sie zuletzt eine essbare Pommes-Schale gesehen?), andere ziehen größere Kreise und nehmen immer neue Formen an. Wie zuletzt das Super-Material Bambus: Zeit, ihn einmal genauer unter die Lupe zu nehmen!
Bambus-Schreibset von Schneider

Das macht den Bambus zum grünen High-Potential.

Enormes Wachstum. Bambus ist keine Baum-, sondern eine Süßgrasart. Schon nach wenigen Jahren des Wachsens beginnen seine Halme zu verholzen und können geerntet und verarbeitet werden. Einige Arten werden bis zu 50 Meter hoch – und wachsen bis zu 1 Meter pro Tag!

Große Lebenskraft. Nach der Ernte stirbt die Pflanze nicht ab, wie es bei einem gefällten Baum der Fall wäre, sondern wächst sehr schnell wieder nach. Bambus bildet ein umfangreiches, unterirdisches Wurzelgeflecht aus – wer ihn als Ziergewächs im Garten nutzt, weiß um seine Hartnäckigkeit, vor allem, wenn man ihn einmal zu entfernen versucht hat …
Strohhalme aus Bambus
Beeindruckender Sauerstoffausstoß. Durch ihr starkes Wachstum verstoffwechseln Bambuspflanzen besonders viel Kohlendioxid zu Sauerstoff – bis zu 35 % mehr als der Durchschnittsbaum. So verbessern sie also auch unsere Luftqualität!

Biologische Abbaubarkeit. Am Plastiktrinkhalm zeigte sich, wieviel Schaden Massenartikel anrichten können, wenn sie als Abfall in natürliche Kreisläufe geraten. Bilder von leidenden Meerestieren machten vielen Menschen bewusst, dass schon eine kleine Unachtsamkeit große Folgen haben kann. Hotel- und Gastronomiebetriebe in meernahen Urlaubsgebieten haben bereits Konsequenzen gezogen – und nutzen Trinkhalme aus biologisch abbaubarem Bambus.

Wirtschaftliches Potenzial. Der größte Bambusproduzent weltweit ist China. Anbau und Ernte finden überwiegend in kleinbäuerlichen Betrieben statt, was Bambus als Exportgut sozialverträglicher macht als Produktionen in riesigen Monokulturen. Im Vergleich zu Produkten wie Kaffee und Bananen steht der Bambusanbau auch ökologisch besser da: Es ist keine intensive Bewässerung nötig und auch auf Kunstdünger kann verzichtet werden, weil Bambus Nährstoffe aus seinen eigenen abfallenden Blättern zieht.
Lautsprecher Bambus Diese Robustheit macht sich übrigens seit kurzem auch Äthiopien zunutze: Hier ist Bambus nicht nur eine neue Einnahmequelle, sondern wirkt mit seinem starken Wurzelgeflecht auch gegen Bodenerosion und drängt Wüsten zurück.

Beste Eigenschaften. Bambusholz ist einerseits hart und dicht und lässt sich zu langlebigen Möbeln und Bodenbelägen verarbeiten. Gleichzeitig ist das Material leicht und flexibel und damit geeignet als Grundstoff für zahlreiche Artikel des täglichen Gebrauchs: Die erwähnten Trinkhalme zum Beispiel oder auch Zahnbürsten – allein in Deutschland werden pro Jahr ca. 160 Millionen Plastikzahnbürsten weggeworfen!

Ein gutes Gewissen ist das eine – Bambus punktet auch mit einem guten Gefühl.

Sonnenbrille Bambus

Naturmaterialien sind und bleiben im Trend: Aus gutem Grund erobern sie immer neue Lebensbereiche. Im Fall der Bambusprodukte liegt das nicht nur an ihrer schönen, fein strukturierten Optik, sondern vor allem auch auf der Hand – im wahrsten Sinne des Wortes: Eine natürliche, warme Haptik fühlt sich einfach besser an! Gerade auch da, wo man sie bisher nicht kannte, zum Beispiel im Bereich der Schreibgeräte oder technischen Artikel.
Wer Werbeartikel aus Bambus nutzt, sagt damit nicht nur etwas über sein Umweltbewusstsein aus, sondern schenkt auch seinen Kunden ein gutes Gefühl. Also: weitertüfteln! Wir freuen uns zu entdecken, was noch so alles in der Superpflanze steckt. Und bleiben dran an neuen, nachhaltigeren Produkten – wussten Sie, dass man aus Stroh auch Kugelschreiber machen kann?
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