Geschenk in Packpapier auf Holztisch mit pflanzlicher Dekoration

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Bitte einpacken! Nachhaltige Ideen fürs schöne Drumherum.

Veröffentlicht am 3. Dezember 2021

Keine Frage: Unverpackt ist am günstigsten und schont die Umwelt. Aber Weihnachten ohne schmückendes Drumherum, geheimnisvolle Päckchen, raschelndes Geschenkpapier? Da können wir gleich einpacken – aber bitte nachhaltig!

Es ist wieder Adventskalenderzeit, und der klassische Schoko-Kalender aus dem Supermarkt beweist, was eigentlich jedem klar ist: Viel schöne Verpackung für die kleinen Schokotäfelchen, die man als kompakte Tafel wahrscheinlich günstiger bekäme. Aber Tafel statt Kalender? Ist trotzdem keine Option: Weil nämlich manchmal die Verpackung das Wichtigste ist – und der Preis pro Gramm Schokolade herzlich nebensächlich.
Bunte Weihnachtsdose aus Metall mit Türfunktion

Innere Werte sind nicht alles.

Verpackung ist Tradition, sie ist Botschaft und persönlicher Ausdruck, und das seit Jahrtausenden. Ihre Funktion, die weit über den praktischen Nutzen hinausgeht, zeigt sich zu Weihnachten besonders eindrücklich: Das Einpacken und Dekorieren ist Teil des Geschenks, ebenso wie das Öffnen desselben, die Spannung, die Überraschung, die spontane Freude. Denn Geschenke sind mehr als der reine Austausch von Waren. Sie stehen für Emotion, Kommunikation, Verbundenheit – im Privaten ebenso wie im Business.

Zurück zu unseren Wurzeln?

Dass heute mehr denn je die Frage nach der Umweltverträglichkeit von Verpackung gestellt wird, ist gut und richtig: Und eigentlich hat die Geschenkpapierschlacht in Loriots Weihnachtsklassiker „Familie Hoppenstedt“ das Problem längst vorweggenommen. Wer noch einen weiteren großen Schritt in die Vergangenheit unternimmt, trifft allerdings auf weitaus nachhaltigere Lösungen: Unsere Vorfahren nutzten Blätter, Holzschachteln und Stoffe zum Einschlagen ihrer Präsente; Re-Use und Recycle waren Selbstverständlichkeiten, schließlich durften kostbare Ressourcen keinesfalls verschwendet werden. Erst die moderne Industriegesellschaft machte die Verpackung zum Wegwerfartikel.

Mit den aktuellen Ideen zum Thema scheint man sich auf die Prinzipien der Vergangenheit zu besinnen – auch wenn die Verpackung heute wesentlich schicker daherkommt. Das strengere Verpackungsgesetz vom Januar 2019 und das Einweg-Kunststoffverbot vom Juni 2021 haben diese Entwicklung und das Umdenken beschleunigt.

Isobecher und Lunchbox aus Metall mit Bambusdeckel

Hier stecken Ideen für die Umwelt drin.

Mit wiederverwendbaren Materialien setzen wir von Schneider seit längerem immer wieder auf eine clevere Nutzung von Verpackung: Sei es durch attraktive Nostalgiedosen für Weihnachts-Naschereien, durch recycelbare Adventskalender oder gar durch Boxen aus Metall, Glas und Bambus, mit denen sich die weitere Verpackung einfach erübrigt.

Wie Sie selbst Geschenke nachhaltiger verpacken und damit nicht nur Freunde, sondern auch Kunden und Mitarbeiter:innen auf Ihre Haltung aufmerksam machen? Hier sind ein paar clevere Alternativen zum Geschenkpapier:

GLAS: KLARE SACHE FÜR LEBENSMITTEL UND MEHR

Als eines der ältesten Verpackungsmaterialien überhaupt hat Glas klare Vorteile: Es ist sehr beständig gegenüber Licht und Sauerstoff, geruchs- und geschmacksneutral und lässt sich perfekt recyceln. Dafür ist es allerdings bruchanfällig und wiegt nicht wenig! Für kulinarische Präsente ist Glas ideal – in dekorativen Marmeladengläsern lassen sich aber auch andere Produkte schön verschenken.

Bunte Cupcake-Dosen aus Metall mit Bonbons und Schokolade

METALL: TOP ZUM KONSERVIEREN UND RECYCELN

Aluminium und Weißblech kommen als Verpackung immer mehr in Mode, nicht nur in Form der guten alten Konservendose: Die Metalle sind äußerst stabil und halten Feuchtigkeit und Gerüche perfekt ab. Beide lassen sich nahezu ohne Verluste recyceln. Allerdings werden sie vielfach lieber dauergenutzt als recycelt: Warum also die Lunchboxen aus Metall oder die Isoflasche nicht gleich zum Hero machen?

HOLZ: NATÜRLICH, LANGLEBIG, DEKORATIV

Holzverpackungen sind wahre Hingucker, und sie tun sich als hochästhetische und dabei stabile Verpackungslösung hervor: In edlen Holzboxen präsentieren sich zum Beispiel Tee und Wein besonders appetitlich. Bambus hat sich dabei als sehr leichtes, schnell nachwachsendes und damit nachhaltig gesundes Material etabliert – solo oder in Kombination mit Metall oder Glas.

Baumwollbeutel in Weiß

STOFFE: WEICHE PUFFER FÜR PRÄSENTE

In Stoff einschlagen? Warum nicht! Das Material lässt sich ideal weiterverarbeiten und bietet fast unbegrenzte Varianten – vom zarten Seidentuch bis hin zu grobem Sackleinen. Etwas Besonderes wird‘s, wenn man Geschirrtücher oder Frotteetuch individuell besticken lässt und damit Präsente aus der Küche einschlägt. Gibt’s was Persönlicheres?

BEUTEL: ZWEITES LEBEN ALS EINKÄUFER

Beutel oder Körbe können Geschenke perfekt verhüllen – und leisten für die Beschenkten dazu einen guten Dienst beim Einkaufen oder Unterbringen von Alltagsgegenständen. Eine aufgedruckte Botschaft macht das Präsent noch origineller!

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