Business-Präsente zu Weihnachten: Richtig schenken ist eine Kunst für sich.

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Business-Präsente zu Weihnachten: Richtig schenken ist eine Kunst für sich.

Veröffentlicht am 9. November 2018

Post und Kurierdienste sind seit Wochen im Dauerstress, Päckchen stapeln sich auf dem Empfangstresen. Und die Frage, was uns diesmal Originelles für unsere Kunden und Geschäftspartner einfällt, ist immer noch nicht gelöst: Für viele Unternehmen ist das Thema Business-Geschenke alle Jahre wieder Auslöser für ein leichtes Druckgefühl in der Magengrube. Und das ausgerechnet zur Weihnachtszeit!

Business-Geschenke sind in erster Linie: Geschenke.

Dabei sind sie grundsätzlich etwas Schönes und lösen beim Empfänger traditionell Freude aus. Dass man als Absender ganz nebenbei die eigene Firma in Erinnerung bringen will, die Kundenbindung festigen und so weiter … geschenkt! Alle wissen es, und es ist ok. Trotzdem gilt für diese Art von Geschenk, was für alle Geschenke gilt:
Es sollte etwas mit uns selbst, aber auch mit dem Beschenkten zu tun haben. Sprich, etwas Persönliches sollte mitschwingen – und sei es die von Hand unterschriebene Karte dazu. Und: Überdimensioniert ist ebenso unpassend wie zu klein; das richtige Maß gibt beiden Seiten ein gutes Gefühl.

Was darf’s kosten, wer darf’s nehmen?

Steuerlich absetzbar sind Geschenke an Kunden oder Geschäftspartner, die bis zu 35 Euro pro Person und Jahr kosten. Liegen die Kosten drüber, können sie nicht komplett als Betriebsausgaben abgezogen werden.

Bestechung? Nicht wirklich – Weihnachtsgeschenke annehmen darf erstmal jeder. Nur im öffentlichen Dienst ist hierzulande Vorsicht geboten: Wer z.B. Lehrern oder Erziehern etwas zu Weihnachten zukommen lässt, sollte sich auf „geringwertige Aufmerksamkeiten“ beschränken. Geldgeschenke gehen nur, wenn es sich um Kleinstbeträge handelt, die der Gemeinschaft zugute kommen.

Geschenke-Bestseller im Business

Kreativ soll’s sein, einmalig, originell … Klar. Sollen aber verschiedene Kunden und Geschäftspartner das gleiche Präsent bekommen, geht es gleichzeitig vor allem um eins: den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, ohne langweilig oder austauschbar zu werden. Bewährt haben sich Geschenke aus ganz unterschiedlichen Bereichen:

Nachhaltiges – weil’s zeitgemäß ist
Verbrauchsartikel – stehen nicht lange herum
Gebrandetes – wenn’s sehr persönlich sein soll
Wertbeständiges – für Traditionalisten
Erlebnis-Präsente – für gemeinsame Momente
Soziales Engagement – gut für Image und Gewissen

Nachhaltiges: Der Öko-Pen zeigt Umweltbewusstsein.

Nachhaltigkeit kommt an und garantiert nicht aus der Mode: Wer auch mit seinem Weihnachtspräsent Haltung beweisen will, liegt mit ressourcenschonend produzierten, recycelbaren oder Mehrweg-Produkten goldrichtig. Das können edle Coffee-to-go-Becher oder Trinkflaschen sein oder auch Schreibgeräte wie ein Öko-Pen. Auch eine gute (und umweltfreundliche) Idee: Selbst wachsende Präsente wie Samenbomben, Stecklinge oder Mini-Gärten.
Eine E-Mail statt Weihnachtskarte zeigt nachhaltiges Denken, sollte aber zum Unternehmen passen. Für so manche ist die Karte aus Recyclingpapier dann doch die bessere Wahl.

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Verbrauchsartikel: freuen, aufreißen, aufessen!

Der Präsentkorb liegt als Klassiker unter den Business-Geschenken immer noch weit vorn. Vor allem, wo doch genau genommen auch hier nachhaltig gedacht wird: Ess- und Trinkwaren werden nicht alt, sondern verbraucht und genossen – falsch machen kann man da eigentlich nichts. Waren die „Fresskörbe“ früher mit den immer gleichen Leberpasteten befüllt, so gibt es heute eine Riesenauswahl an individuellen Kompositionen: Bio-Produkte, Regionaltypisches, Schokoladenkreationen, Tee- und Weinspezialitäten … Besonderes Plus: Der Inhalt kann im Zweifelsfalle gerecht verteilt werden – für den Bürofrieden.

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Gebrandetes: das Notizbuch mit eigenem Namen.

Schön persönlich wird’s, wenn Geschenke mit dem Namen der Beschenkten oder mit passender Botschaft versehen werden. Das geht mit Notizbüchern ebenso wie mit edlen Mappen und Schreibgerät – geprägt, bedruckt oder beschichtet. Vorsicht ist allerdings geboten bei Bekleidungsartikeln: Ein Sweatshirt in der falschen Größe löst beim Beschenkten eher Unmut als Begeisterung aus …

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Wertbeständiges: für alle, die wahre Werte schätzen.

Bleibende Werte haben einen unbestrittenen Vorteil: Sie bleiben! Wer Uhren, Schmuck oder hochwertiges Schreibgerät verschenkt, kann relativ sicher sein, dass die Gaben nicht in irgendeiner Schublade verstauben. Besonders wichtig ist hier, dass das Geschenk wirklich zum Empfänger passt: Gerade Schmuck ist Geschmackssache – und umso schöner, wenn man den Beschenkten wirklich kennt und weiß, was ankommt.

Übrigens: Auch Geschenke aus eigener Produktion sind kein No-go. Hersteller von Textilien dürfen gern hochwertige Handtücher verschenken, Porzellanmanufakturen den Teller des Jahres … Warum nicht?

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Erlebnis-Präsente: zusammen ins Theater, zum Kochen oder in die Luft.

Auch um ein „Event“ zu verschenken, sollte man seinen Kunden oder Geschäftspartner gut kennen. Koch-Events, Theater, Konzerte und Fotoshootings sind eine tolle Idee, wenn sie den Nerv des Empfängers treffen! Oder das Geschenk wird zum gemeinsamen Erlebnis: Dass der Tandem-Fallschirmsprung nur etwas für Premium-Partner ist, mit denen man viel zu tun hat, dürfte allerdings klar sein.

Soziales Engagement: Brot für die Welt statt Fresskorb.

Auf Geschenke verzichten und stattdessen an gemeinnützige Einrichtungen spenden? Das ist immer eine gute Idee, die sich natürlich auch gut an den Kunden kommunizieren lässt. Der Nachteil: So eine Aktion wirkt eher Image fördernd als Kunden bindend und ist natürlich nicht besonders persönlich. Dafür gibt sie allen ein gutes Gefühl. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Los von der „AKTION MENSCH“? Sie verschenken ein Stück Glück und helfen gleichzeitig einem sozialem Projekt, Klasse!

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Lieber nicht! Die No-Gos unter den Geschenken.

Ja, die gibt es auch: Business-Geschenke, die keiner haben will, und die unser Unternehmen in keiner Weise weiterbringen. Zum Beispiel …

Gutscheine. Egal, ob für Amazon oder für eigene Produkte – Geschäftspartner zum Fest mit Gutscheinen zu bedenken, ist fast so schwierig wie ein Geldgeschenk.
Das Gleiche verschenken wie letztes Jahr. Phantasielos!
Werbegeschenke die nach Eigenwerbung schreien. Am besten ganz groß vorne drauf! Lieber nicht, zu Weihnachten sollten wir nicht allzu offensiv Eigenwerbung betreiben, aber gerne dezent als Beilage. 🙂
Geschenke, die erst nach Weihnachten ankommen. Dann lieber schon im November verschicken!

Und jetzt ein Dankeschön.

Auch im Geschäftsleben gilt: Sich bedanken macht Sinn und zeugt von guter Kinderstube. Wer also selbst ein Business-Geschenk erhält, tut gut daran, seine Freude bei Gelegenheit kundzutun. Das kann ruhig ein paar Wochen später sein: Was spricht dagegen, dem Absender eine freundliche Notiz zu schreiben, wenn man gerade den letzten Wein aus dem Präsentkorb geleert hat? Oder beim nächsten Aufeinandertreffen zu erwähnen, dass das edle Schreibgerät immer dabei ist? Merke: Auch Benimm erhält die Freundschaft – und fühlt sich für alle Seiten gut an.

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