Der Firmenlauf – Frischekick für Firmen und ihre Mitarbeiter

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Der Firmenlauf – Frischekick für Firmen und ihre Mitarbeiter

Veröffentlicht am 21. Juni 2019

Wenn in der Mittagspause zum wiederholten Mal über Laufschuhe diskutiert wird und sich die Kollegen nach 18 Uhr zum Training statt zum Bierchen treffen, kann das nur eins bedeuten: Die Anmeldung zum Firmenlauf ist vollzogen! Ein Event, das in der Firma viel(e) bewegen kann.

Das Wichtigste zuerst: Ein Firmenlauf ist kein Marathon! Gottseidank – schließlich ist nicht jeder im Betrieb marathontauglich. Beim Firmenlauf ist das auch garnicht gefragt: Die Streckenlängen sind mit vier bis sieben Kilometern recht überschaubar, und die Konkurrenz ist nicht der nächste Olympiasieger, sondern der ebenso untrainierte Kollege aus der IT. Argumente, die das Phänomen „Firmenlauf“ sympathisch machen und ihm in den vergangenen Jahren zu einem wahren Boom verholfen haben!

Immer mehr Firmen entdecken das Laufen.

Firmenläufe wurden in den USA schon 1977 veranstaltet. Einer der ersten, der „JPMorgan Chase Corporate Challenge“ (JPCCC), wurde in den Siebzigern von einer New Yorker Bank ins Leben gerufen und findet seit den Neunzigern auch in deutschen Großstädten statt. Seitdem hat sich bei uns die Zahl der kleinen und großen Firmenläufe vervielfacht.

Die Idee dahinter ist die gleiche geblieben: Die moderate Distanz soll auch Hobbyläufern und Anfängern die Teilnahme und vor allem den Spaß am Sport ermöglichen. Nicht der Sieg, sondern das Gemeinschaftserlebnis zählt, statt Höchstleistung steht gesunde Bewegung im Vordergrund. Veranstalter sind oft Städte, Krankenkassen, Sportvereine oder auch große Konzerne, teilnehmen können Mitarbeiter unterschiedlichster Organisationen – z. B. Unternehmen, Vereine oder Behörden.

Teamspirit an der frischen Luft: Firmenlauf macht Unternehmen stark.

Abgesehen davon, dass Firmenläufe in der Regel am Wochenende stattfinden und damit nicht mal Arbeitszeit kosten, ist das Laufen die unkomplizierteste und günstigste Variante des Betriebssports. Aber das ist nicht das Einzige, was den Firmenlauf zum Erfolgskonzept macht:

Teambuilding: Laufen verbindet! Und zwar schon vorher, wenn die Teams gemeinsam trainieren und coole Sprüche fürs Corporate-Shirt ersinnen.
Identifikation und Loyalität: Beim Firmenlauf kämpft man gemeinsam und präsentiert sich geschlossen. Das schweißt nicht nur zusammen, sondern stärkt auch die Firmen-Verbundenheit.
Gesundheit: Wer Sport treibt, ist seltener krank und besser drauf – das wirkt sich auch auf die Geschäfte aus.
Außenwirkung: Beim Firmenlauf kann sich die Firma gezielt präsentieren, sei es durch seine Corporate Shirts, einen eigenen Stand, seine „Fanbase“ oder – bei größeren Läufen wie z. B. dem Hamburg Commercial Bank Run – die Firmendarstellung auf der Veranstaltungs-Website.

Gesundheits-Kick und richtig viel Spaß: Warum Mitarbeiter laufen.

Firmenläufe sind schon für viele „eigentlich“ unsportliche Mitarbeiter der Einstieg ins regelmäßige Laufen geworden. Kein Wunder, schließlich wird ihnen der Start denkbar leicht gemacht:

Hauptsache, dabei: Es geht erstmal nur ums Mitmachen, und nicht um die persönliche Bestleistung. Ein Zeitlimit gibt es beim Firmenlauf nicht!
Sportmuffel sind nicht allein: Das tröstet und macht den Einstieg doppelt leicht.
Kennenlernen leichtgemacht: Gerade neue Mitarbeiter werden so viel schneller ins Unternehmen integriert.
Auch Fans sind wichtig: Wer nicht mitmachen kann oder will, kann am Rand trotzdem sein Team unterstützen.
Keine Umstände: Die Organisation der Sache übernehmen ausnahmsweise die anderen, bzw. der Team-Captain.

Gut geplant ist halb gewonnen.

Die Formalitäten zum Lauf können in der Regel auf der Website des Veranstalters nachgelesen werden. Die wichtigsten Eckpunkte zum Procedere:

Online-Anmeldung. Ohne die läuft nichts! Deshalb unbedingt den Anmeldeschluss im Kopf behalten. Die Anmeldung muss übrigens nicht unbedingt gesammelt erfolgen – Teilnehmer können auch sukzessive gemeldet werden.
Teilnahmebeitrag. In der Regel zahlt die Firma die Startgebühren für ihre Mitarbeiter. Trotzdem sollte auch das geklärt (und rechtzeitig vor dem Start überwiesen) werden.
Team-Captain. Empfehlenswert ist es, frühzeitig einen Team-Captain zu bestimmen, der sich um Formalitäten, Mitläufer-Akquise und eventuelle Trainings-Treffs kümmert.
Laufshirts. Auch hier gilt: Am besten so früh wie möglich drum kümmern – also Aufdruck, Farbe, Schnitt und natürlich Anzahl der Shirts festlegen und bestellen. (Achtung: Männer- und Frauen-Schnitte sind auch bei gleicher Größe unterschiedlich!)

Unsportlich gibt’s nicht! Mitarbeiter mitziehen und motivieren.

Dass nicht alle sofort begeistert dabei sind, ist normal. Aber das lässt sich ändern, wenn von Anfang an die Werbetrommel gerührt wird: Die Firmenlauf-Euphorie steckt nämlich an! Und je mehr Mitarbeiter teilnehmen, desto besser für alle. Bei größeren Firmen ist die Kommunikation natürlich anspruchsvoller. Der Team-Captain (und andere Freiwillige) haben da verschiedene Möglichkeiten:

Online: eine Rundmail an alle, Integration in den firmeninternen Newsletter (falls vorhanden), einen Aufruf bzw. eine Anzeige im Intranet.
Print: Flyer in der Kantine, Aushänge am Schwarzen Brett bzw. da, wo sich Mitarbeiter aufhalten.
Persönlich: Thema auf der Betriebsversammlung ansprechen, beim montäglichen Kickoff – und natürlich im Gespräch mit den einzelnen Kollegen.

Anlauf nehmen! Vorab-Training für den Firmenlauf.

Ein bisschen Vorbereitung empfiehlt sich. Manche großen Firmenlauf-Organisatoren bieten selbst Trainingseinheiten an, aber das Unkomplizierteste ist es natürlich, sich im Betrieb nach Feierabend zum gemeinsamen Laufen zu verabreden. Am besten organisiert der Team-Captain oder ein anderer engagierter Kollege schon ein paar Wochen zuvor regelmäßige Lauftreffs, die auch Anfänger gut abholen. Und dann geht’s los! Die Erfahrung zeigt, dass viele solcher Treffs auch nach dem offiziellen Firmenlauf beibehalten werden und sich zu einer festen Einrichtung entwickeln. Eine Betriebssport-Maßnahme, die eigentlich in jede Firma passt …

Zeigt es allen!

Social Media lebe hoch: Nach dem Lauf darf gepostet, geliked und getwittert werden, was das Zeug hält. Fotos und Videos in euren Laufshirts, Selfies im Intranet und auf Facebook zeigen der Welt, was ihr gemeinsam geschafft habt! Dabei kommt nicht nur die Mannschaft, sondern auch das Unternehmen schön sportlich rüber – für viele potenzielle Bewerber übrigens auch ein echter Pluspunkt.

In unserem Shop findet ihr eine große Auswahl an Laufshirts in verschiedenen Farben, Styles und Größen. Dazu Accessoires wie z. B. Caps, Sportbeutel, Trinkflaschen … Lasst euch inspirieren!

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