Mann schaut im Wartebereich des Flughafens einem Flieger nach

Big Business

Digitale Leistungen oder „echte“ Erlebnisse? Was Urlauber heute wirklich wollen.

Veröffentlicht am 11. März 2022

Der Trend zeigt, dass es auch im Urlaub zunehmend digital wird: Hotels setzen auf mobiles Check-in und innovative Service- Apps – gleichzeitig aber wird für immer mehr Gäste das „Einfache, Ursprüngliche“ zum Sehnsuchtsziel. Ein Widerspruch? Nicht wirklich.

Smartphone in einer Halterung im Auto

Gefunden werden: Ohne www geht nichts.

Unterkünfte sucht man im Internet, das ist Standard – einer, der für das Hotel- und Gastgewerbe unverzichtbar ist: Ohne Social Media und Buchungsplattformen geht heute nichts. Was das Hotel jedoch vor Ort unternimmt, um seinen Gästen auch auf digitalem Wege entgegenzukommen, steht auf einem anderen Blatt. Digitale Tools wie z. B. die smarte Licht- und Temperatursteuerung auf dem Zimmer sind zwar kein Luxus, zählen aber bereits zur individuellen Ausstattung: Ein Haus, das sich auf Geschäftsreisende spezialisiert hat, wird hier möglicherweise mehr investieren als eines, das seinen Gästen eine Auszeit in unberührter Natur anbietet.

Elektronik-Zubehör auf Weiß: Wireless Charger mit verschiedenen Anschlüssen

So wenig wie möglich, so viel wie nötig?

Digitale Angebote sind für Businesskunden essenziell. Für Hotels, die Workation-Angebote oder Arbeitsplätze für Freelancer zu ihrem Programm zählen, sind sie die Basis: Je digitaler man hier aufgestellt ist, desto leichter hat es die wachsende Gruppe derjenigen, die sich ihren Arbeitsort aussuchen können. Und das gilt heute für das Resort an der Müritz ebenso wie für das Hotel am Potsdamer Platz.

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt jedoch, dass viele zivilisationsmüde Gäste in ihrem Urlaub das „Echte“ und Ländliche für sich entdecken: Wanderschuhe statt E-Scooter, erholsame Stille statt medialer Dauerbeschallung. Der Umkehrschluss, traditionelle Landhotels und Urlaubs-Pensionen könnten auf das digitale Update einfach verzichten, gilt allerdings nicht. Stattdessen sollte man seine Gäste gut kennen: Ein Check-in via App macht auch (oder gerade) für Wanderfreunde Sinn, digitale Lesemappen dagegen nicht unbedingt. Und manchmal gehören anfassbare Angebote einfach dazu: So hat z. B. die originell gestaltete Speisekarte für viele Gäste eine ganz andere Qualität als eine, die man sich per QR-Code aufs Smartphone lädt.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung – auch in der Hotellerie ein Dreamteam.

Gut beraten ist, wer seinen nachhaltigen Ansatz mit digitalen Tools verbindet – schließlich sind diese nicht nur fürs Team eine Entlastung, sondern auch für die ökologischen Ressourcen. So lässt sich z. B. durch eine digitale Gästemappe die Papierverschwendung minimieren; durch smarte Apps wiederum steuern Gäste den Verbrauch ökologischer Energieträger bzw. den Strom aus regenerativen Energien. Und wenn Urlauber einfach per Klick die tägliche Zimmerreinigung abbestellen können, wird nicht nur viel Strom und Wasser gespart, sondern auch Arbeitszeit. Ein Konzept, das bei immer mehr Gästen auf großen Zuspruch stößt!

Wie digital will ich sein? Die Kernfragen.

Wireless Charger aus Bambus auf einem Tisch Wer sich in der Touristik digital und zukunftsfähig aufstellt, wird um entscheidende Fragen nicht herumkommen:

Wer sind meine Gäste?
Und wie online-affin ist meine Zielgruppe? Sind es Familien, Senioren, Aussteiger, Alleinreisende, Geschäftsleute? Je besser Sie Ihre Gäste einschätzen können, desto besser können Sie digitale Tools auf deren Bedürfnisse abstimmen.

Wofür steht meine Marke?
Mit digitalen Maßnahmen unterstreichen Sie auch den Charakter Ihres Hauses. Innovativ oder traditionell? Romantisch? Naturorientiert? Smart-funktional? Wer sein Hotel als eigenständige Marke versteht, kann besser entscheiden, wieviel an Digitalisierung erfolgen sollte und wann.

Was stärkt den Charakter des Hauses?
Und wo kann ich diesen mit digitalen Angeboten womöglich noch unterstreichen? Wichtig: Manche analogen Prozesse sollten nicht leichtfertig über Bord geworfen werden – vor allem, wenn sie mit persönlichem, menschlichem Service verbunden sind.

Welches Budget steht zur Verfügung?
Viele digitale Schritte sind mit geringem finanziellem Aufwand zu realisieren, andere sind kostenintensiv. Ein durchdachter, langfristiger Zeitplan unter Einbeziehung der budgetären Möglichkeiten sollte deshalb so früh wie möglich erstellt werden, wenn ein digitales Update ansteht.


Wir von Schneider sorgen dafür, dass hinter Ihren digitalen Tools ein rundum anfassbares Markenerlebnis steht! Die Gestaltung der Innen- und Außenbereiche von Hotels und Ferienhäusern ist bei uns ein besonderer Schwerpunkt:
Mehr zu unseren Einrichtungskonzepten für Hotels >

Teil diesen Beitrag mit deinen Bekannten und Kollegen!