Start in die Weihnachtssaison

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Es geht wieder los! Timing-Tipps zur Weihnachtssaison

Veröffentlicht am 30. August 2019

Wir ahnen es ja schon lange – auf den Sommer folgt nicht mehr der Herbst, sondern direkt der Winter: Spätestens im September erobern Lebkuchen die Supermarkt-Regale und erinnern nachdrücklich daran, dass ab sofort die wichtigste Saison des Einzelhandels beginnt. Gefühlt passiert das jedes Jahr früher. Aber stimmt das wirklich? Und wann ist der beste Zeitpunkt, sich mit Schaufensterdeko und Adventskalendern zu beschäftigen?

Für überraschend viele arbeitende Menschen beginnt Weihnachten sowieso im Frühsommer. Bei uns von Schneider ist das nicht anders: Das Einkaufs-Team treibt sich schon zu Beginn des Jahres auf einschlägigen Messen herum und sichert uns spätestens im Frühling die besten Weihnachts-Artikel. Und wenn andere gerade in den Sommerurlaub starten, sitzt man bei uns an den Themen der X-mas-Kataloge … Schon, weil es im Dezember höchste Zeit für die Oster-Angebote wird.

Der Lebkuchen-Startschuss fällt Anfang September.

Dass Weihnachten immer früher beginnt, ist ein Gefühl, das statistisch offenbar nicht belegbar ist: So stellt marktjagd.de nach eingehender Untersuchung (1) fest, dass der Verkauf von Spekulatius, Lebkuchen und Dominosteinen fast immer zur gleichen Zeit beginnt, nämlich in der 36. Kalenderwoche. Ein Termin, der in vielen Bundesländern mit dem Ende der Sommerferien zusammenfällt – Zufall ist das sicherlich nicht. Und obwohl viele Deutsche sich wünschen, Lebkuchen erst im November angeboten zu bekommen, geben sie der süßen Verführung gern lange vor der Adventszeit nach. Und wer könnte es ihnen verdenken?

Klar, im Handel will man mit frühzeitigen Angeboten die Nase vorn haben, traditionsgemäß fängt schließlich der frühe Vogel (oder die Weihnachtsgans?) den Wurm. Aber natürlich betrifft das Thema Weihnachts-Timing längst nicht nur den stationären Handel: Vom Pflegedienst bis zum Handwerks-Betrieb entgeht kaum ein Unternehmen dem Weihnachts-Fieber. Zeit für eine erste Checkliste des „Wann-bestelle-ich-was“ in der X-mas-Saison …

Früh geplant ist halb gewonnen: Weihnachts-Deko in XXL

Die ganz großen X-mas-Highlights – z. B. die Außendekoration vor dem Hotel oder eine aufwändige Gestaltung in der Empfangshalle – erfordern oft Einiges an Überlegung, Konzeption, Recherche und Abstimmung. Oft müssen Deko-Elemente individuell konfiguriert oder von weither angefordert werden; großformatige Einzelstücke sind zudem schnell vergriffen. Gut organisierte Unternehmen beginnen daher schon mit der Planung, bevor die ersten Lebkuchen in den Regalen erscheinen!
LED-Tanne mit Kunstschnee

Viel Vorlauf fürs große Kino: die Schaufenster

Auch Geschäfte und Unternehmen mit Schaufensterflächen sollten früh in die Konzeption einsteigen: Worauf es dabei ankommt und welche Möglichkeiten auch kleinere Betriebe nutzen können, sagen Ihnen unsere Dos und Don’ts der Schaufenstergestaltung. Gerade Weihnachts-Schaufenster können schließlich viel erzählen … Die Deadline: Je aufwändiger, desto früher! Spätestens im September empfiehlt es sich für alle, die Bestände zu checken, sich neue Gestaltungskonzepte zu überlegen oder aber Gestalter zu beauftragen.
Schaufenster-Objekt X-mas

Jetzt aber weihnachtlich! Deko für Office und Geschäftsräume

Der Kranz samt Kugeln, die Deko für den Empfang, die Lichterkette für die Kantine: Kunden und Mitarbeiter wollen aufs Fest eingestimmt sein. Die Räumlichkeiten festlich zu schmücken, macht zwar erst ab November Sinn, doch gerade bei größeren Unternehmen sollte der Einkauf möglichst schon im Oktober aktiv werden. Das reduziert den Stress zum Jahresende! Heißt: checken, was noch vom letzten Jahr da ist, eventuell Ideen aus der Belegschaft einholen und rechtzeitig bestellen. (Auch beim Floristen wird es kurz vor Dezember oft sehr eng. Vorbestellen hilft!)

Übrigens: In Räumen mit Kundenverkehr kann gern etwas früher mit der Deko begonnen werden. Erfahrungsgemäß ist man nämlich zu Saisonbeginn empfänglicher für eine stimmungsvolle Gestaltung als später, wenn man sich vor Weihnachten kaum noch retten kann …
Keko-Kranz Snow-Glitter

Countdown mit Keks: Süßes für Kunden und Mitarbeiter

Leckere Weihnachtskekse können Kundenmeetings enorm entspannen – und gottseidank müssen die nicht schon Anfang Oktober geordert werden! Allerdings gibt’s auch ganz natürliche Deadlines, bei den Adventskalendern zum Beispiel: Wer seine Kunden mit einem individualisierten Kalender überraschen möchte, sollte daher genügend zeitlichen Puffer einplanen, um sie auch termingerecht versenden zu können.
Adventskalender Würfel Low Carb Adventskalender

Timing mit Wow-Effekt: Geschenke für alle

Hier geht der Kunde vor – zumindest zeitlich: Während Mitarbeitergeschenke häufig erst kurz vor Heiligabend übergeben (aber schon früher bestellt) werden, verschicken heute viele Betriebe die Weihnachtsgeschenke an ihre Kunden wesentlich früher. Der Grund: Was früher ankommt, wird meistens aufmerksamer wahrgenommen und geht nicht im Weihnachtstrubel unter. Für unsere Großunternehmen erstellen wir von Schneider deshalb oft schon im August Vorschläge für individuelle Kundengeschenke. Aber auch kleinere Betriebe fahren besser, wenn die Kundengeschenke nicht erst im November zum Thema werden …
Schlüsselanhänger X-mas aus Filz Flaschenbeutel Wichtel

Nicht vergessen: Kalender für 2020!

Die werden nämlich in der Weihnachtshektik leicht mal vergessen. Wer schlau ist, bestellt auch hier rechtzeitig – schon, um sich nicht im Januar mit Restposten begnügen zu müssen.

Kurz: Frühzeitig zu organisieren und zu bestellen zahlt sich aus, wenn man die Saison möglichst stressfrei hinter sich bringen will. Vor allem, wo sie allen Statistiken zum Trotz vielleicht doch immer früher beginnt …

(1) Quelle: www.marktjagd.de/news/weihnachtssuessigkeiten

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