Fängt ja gut an: Tipps für neue Kollegen und ihre Firma.

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Fängt ja gut an: Tipps für neue Kollegen und ihre Firma.

Veröffentlicht am 5. April 2019

„Wer sind Sie – und wer hat Sie hier reingelassen?!“ Das wäre wohl das unangenehmste Szenario für den ersten Tag im neuen Job. Schließlich stellt die Einstiegsphase unter Umständen die Weichen für die gesamte Zusammenarbeit. Deswegen ist es wichtig, sich auf beiden Seiten gut vorzubereiten!

Während die Stammbelegschaft vermutlich einen Arbeitstag wie jeden anderen erlebt, stellen sich neuen Kolleginnen und Kollegen jede Menge Fragen. Alle Antennen sind auf Empfang: Namen merken, bloß nicht verlaufen, schnell den eigenen Platz erobern (oder lieber nicht?) … Beide Seiten können vieles tun, um einen guten Start zu haben – und mögliche Störungen gar nicht erst entstehen zu lassen.

Arbeitnehmer: So gelingt Ihr Start in der Firma.

Sprünge ins kalte Wasser sind was Schönes. Wenn es Sommer ist und unter einem ein hübscher Pool wartet! Für den Neustart im Job empfiehlt es sich aber, überlegt zu handeln. So stärken Sie schon im Vorfeld die eigene Selbstsicherheit – und haben mittelfristig mehr Spaß und Erfolg.

Bereiten Sie sich gut vor.
Versetzen Sie sich schon vor dem ersten Tag in die Rolle, die Sie später im Job einnehmen werden. „Visualisierung“ ist hier ein gutes Suchwort im Netz. Finden Sie so viel wie möglich über Ihre neue Firma heraus, zum Beispiel auch über die Position am Markt, Konkurrenten und das Image als Arbeitgeber.

Bringen Sie sich auf den Punkt.
Oft werden Neulinge gebeten, vor allen Kollegen kurz etwas zu sich zu erzählen. Gut, wenn man davon nicht überrascht wird und sich dann aus dem Nichts charmante Worte einfallen lassen muss (klappt selten)! Um ganz entspannt erste Sympathiepunkte zu sammeln, sollten Sie vor Jobbeginn eine Selbstbeschreibung verfassen, die Sie gut abbildet und die Sie dann jederzeit innerlich abrufen können.

Seien Sie lieb zu sich selbst (dann sind’s die anderen auch).
Es ist absolut normal, die Namen einer großen Menge neuer Kollegen wieder zu vergessen. Und niemand nimmt es wirklich übel! Statt aus Angst davor zu verkrampfen, gehen Sie einfach offen auf andere zu. Und kommen später nochmal wieder und bitten darum, den Namen zu wiederholen. Tipp: Falls Ihre neue Firma Kollegen auf der Website abbildet, können Sie sich Personen schon im Vorfeld einprägen. Und: Sollten Sie sich im Gebäude noch nicht so schnell zurechtfinden, ist auch das kein Problem. Eigentlich doch sogar ganz lustig, einem bekennend Orientierungslosen auf die Sprünge zu helfen!

Auch Fehler können passieren.
Genauso wie beim Kennenlernen von Kollegen und Ort können Ihnen anfangs auch mal arbeitsbezogene Fehler passieren. Und alles verkrampft sich! Muss es nicht, auch das ist normal. Wichtig ist nur, dass Sie nicht anfangen, Fehler aus Angst zu vertuschen, zu verstecken oder zu leugnen – das kann das Kollegenverhältnis dauerhaft negativ prägen!

Machen Sie’s sich nicht zu früh gemütlich.
Auch wenn Sie ganz prima sind: Aus reiner Menschenfreundlichkeit wurden Sie nicht eingestellt. Typischerweise wird man Sie brauchen, um die Überlastung der anderen abzubauen. Oder neue Impulse zu geben. Ganz egal, wie wohl Sie sich eventuell schon fühlen, vergessen Sie nicht¬¬¬, dass Sie vor allem einen Nutzen bringen sollen. Und zeigen Sie lieber etwas zu viel Einsatz – allerdings ohne die bestehenden Verhältnisse komplett umwerfen zu wollen.

Apropos bestehende Verhältnisse …
Feinfühligkeit im Umgang mit Ihren neuen Kollegen kann gar nicht überschätzt werden. Gut zuhören und sich merken, was man hört (zur Not notieren), das klingt selbstverständlich, ist es aber oft nicht. Ebenso empfiehlt es sich, zu beobachten, ob es feste Rituale in Ihrer Firma gibt, Running Gags oder auch persönliche Spleens. Diese bitte nicht in Frage stellen! Das wäre der beste Weg, sich schon frühzeitig ordentlich Feinde zu machen.

Arbeitgeber: So wichtig ist der richtige Einstieg.

Obwohl stellenweise Fachkräftemangel und Nachwuchsprobleme herrschen, ist es noch nicht überall durchgedrungen: Menschen sind die wichtigste Ressource. Und die sind keine Maschinen, bei denen man einmal den Knopf drückt und alles läuft von selbst. Der richtige Umgang mit Ihren Neuen sichert Ihnen treue, motivierte Kolleginnen und Kollegen – und allen gemeinsam die Zukunft.

Nehmen Sie sich Zeit.
Hektik und mangelnde Vorbereitung? Bitte nicht. Neue Kollegen nehmen den Start in Ihrer Firma sehr intensiv wahr – wer sich willkommen und wertgeschätzt fühlt, gibt von Beginn an gern alles. Also: Begrüßen Sie persönlich und offiziell, führen Sie ins Team ein, sorgen Sie für einen perfekt (und komplett!) ausgestatteten Arbeitsplatz! Tipp: Lassen Sie den ersten Arbeitstag für Neue eine Stunde später beginnen, damit sich die Hektik des allgemeinen Ankommens schon gelegt hat.

Sehen Sie Ihre Firma von außen.
Wenn Sie sich vorstellen, Sie wären ganz neu vor Ort: Was ist wichtig zu wissen? Welche Strukturen der Zusammenarbeit sind für den neuen Mitarbeiter relevant? Fassen Sie all diese Informationen für die Neuen zusammen. Und zwar nicht mündlich, sondern schriftlich, sodass immer weder nachgeguckt und sich alles eingeprägt werden kann.

Nehmen Sie Kollegen in die Pflicht.
Gerade in stressigen Phasen besteht die Gefahr, dass das Willkommenheißen und Einarbeiten der neuen Kräfte irgendwie nicht richtig in den Ablauf passt – und die Neuen einfach zum nächsten Kollegen weitergeschickt werden. Keine gute Idee! Um eine solche „Verantwortungsdiffusion“ zu verhindern, sollte es feste Ansprechpartner oder Mentoren für jeden geben. Ein konkretes, zuständiges Gegenüber verringert auch die Hemmschwelle, Fragen zu stellen.

Sagen Sie schon vor Arbeitsbeginn Hallo.
Sowohl freundlich als auch sinnvoll ist es, neuen Teammitgliedern schon vor Arbeitsbeginn wichtige Informationen zukommen zu lassen, z. B. per Mail. Dadurch zeigen Sie, dass Ihnen viel an einer guten Beziehung liegt – und alle Neuen freuen sich, sich schon im Vorfeld besser auszukennen.

Machen Sie Appetit auf die Zusammenarbeit.
Ein gemeinsames Essengehen mit dem Team hilft beim Entspannen, Beschnuppern und Informationen-Sackenlassen. Hier bitte nicht geizen!

Spendierhosen: Stehen allen gut!

Kleine Gesten (und Geschenke) können viel bewirken. Gerade, wenn eine frische Beziehung beginnt – nichts anderes ist ja ein Arbeitsverhältnis. Arbeitgeber holen z. B. mit gebrandetem Becher, Notizbuch etc. auf dem Tisch neue Mitstreiter sympathisch ins Team:

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Arbeitnehmer können sich mit einer kleinen Nascherei für das freundliche Willkommen bedanken. Zum Beispiel am Ende ihrer ersten Woche oder nach dem ersten erfolgreich abgeschlossenen Projekt. Das kostet nicht die Welt, aber sorgt für ein schönes Zuhause-Gefühl. Und was gut anfängt, geht meistens auch genauso weiter!

Naschi für Kollegen

Übrigens …

Im aktuellen Ranking „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ wurde auch der Schneider Versand ausgezeichnet. Wir freuen uns, dass wir mit einem Wert von 2,81 ein „sehr hohes Arbeitgeberimage“ besitzen!
Das Ranking, erstmalig aufgestellt von „ServiceValue“ in Kooperation mit BILD, berücksichtigt insgesamt 1.697 Unternehmen aus Norddeutschland.

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