Drei Stühle in Blau, Rosa und Grün vor einer Wand mit goldenem Wandobjekt

@Work

Freie Platzwahl! Die neue Vielfalt beim Arbeiten.

Veröffentlicht am 28. Januar 2022

Von Bleisure bis Hoffice: Im Zuge der Pandemie mussten wir alle kreativer werden bei der Frage, wo denn nun das Arbeits-Laptop aufgeklappt werden soll, darf oder kann. Homeoffice ist zur Normalität geworden – und hat längst spannende neue Lösungen entstehen lassen.

Möbel zum Arbeiten? Bieten viele! Deshalb haben wir von Schneider schon mal ein ganzes Stück weitergedacht, und das nicht erst mit der Pandemie: Für unsere sich rasant wandelnden Arbeitsorte und -Umgebungen haben wir Einrichtungskonzepte entwickelt, die das mobile Arbeiten besser, wohnlicher und zeitgemäßer machen – wo immer es auch stattfindet.

Grüner Bürostuhl

Coworking Spaces: Flexible Lösung zwischen Büro und Homeoffice

Die Coworking Spaces gab es lange vor Corona, die Pandemie jedoch hat sie neu in den Fokus gerückt: Mieteten bisher vor allem Freiberufler oder kleine Startups die Arbeitsplätze in offenen Räumen, um hier neben- oder auch manchmal miteinander zu arbeiten, so sind es heute zunehmend auch Angestellte, die das Angebot nutzen. Manche können nicht durchgehend im eigenen Homeoffice arbeiten, anderen fehlt schlicht die Gesellschaft und der Austausch mit Kolleg:innen. Kreative, flexible Lösungen sind hier an der Tagesordnung: Zwei Tage zuhause arbeiten, zwei Tage coworken, ein Tag Büro? Eine solche Dynamik kann Bewegung ins Arbeitsleben bringen und positive Impulse setzen für alle Beteiligten.

Stuhl aus Kunstleder mit Metallbeinen

Homeoffice im Hotel: Ein Schreibtisch mit Service-Plus

Es begann 2020, als zwar touristische Übernachtungen noch verboten, Geschäftsaufenthalte im Hotel jedoch durchaus erlaubt waren: Nicht wenige Hoteliers wurden kreativ und boten ihren Gästen den vorhandenen Platz für Arbeitszwecke an. Entweder im klassischen Hotelzimmer oder gemeinsam mit anderen in der Lobby – Abstand und penible Desinfektion inklusive. Das Angebot kam an! Mit dem Fortschreiten der Pandemie etablierte sich das Konzept, und es wird auch danach ganz sicher bleiben: Mittlerweile gibt es Plattformen, über die man in ganz Deutschland Hotelzimmer speziell fürs Homeoffice buchen kann. Auch Firmen nutzen zunehmend die Möglichkeit, ihren Mitarbeiter:innen darüber ruhige, perfekt ausgestattete Arbeitsräume zur Verfügung zu stellen. Viele große Hotelketten haben ihr Angebot um Coworking Spaces erweitert oder bieten standardmäßig Zimmer mit Schreibtisch, schnellem WLAN, Telefon und mittäglichen Snacks, die direkt aufs Zimmer geliefert werden.

Stuhl mit grauem bezug und Holzbeinen

Hoffice: Zusammenarbeit nach Art der Skandinavier

Das „Hoffice“, das vor allem im skandinavischen Raum schon vor Corona populär war, mischt Home und Office: Man nutzt vorhandenen Wohnraum sinnvoll, indem man ihn auch anderen als Arbeitsort zur Verfügung stellt. Initiator des „Hoffice“-Konzepts war 2013 der schwedische Psychologe Christofer Gradin Franzen, der damals allein mit seiner Masterarbeit nicht weiterkam und sich deshalb mit anderen zusammentat. Daraus entstand am Ende die Idee, sein Arbeitsumfeld nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten und gemeinsam produktiver und strukturierter zu arbeiten. Franzens Hintergrund ist von psychologischen und ökologischen Gedanken geprägt; noch ist das Hoffice-Konzept in Skandinavien weitaus bekannter und verbreiteter als im deutschen Raum.

niedriger Lederhocker in Dunkelbraun

Workation: gemeinsam skifahren und Projekte stemmen

Die „Workation“ verbindet nicht nur mit der Wortschöpfung die Bereiche „Work“ und „Vacation“. Die auf den ersten Blick gegensätzlichen Pole werden durch spezielle Angebote von Hotels oder auch Unternehmen zusammengebracht: Gemeinsam mit anderen verbringt man eine begrenzte Zeit an einem Urlaubsort, wo man im Wechsel seine täglichen Job-Projekte bearbeitet und erholsame Freizeitaktivitäten mit Gleichgesinnten in Anspruch nimmt. Die Unterbringung ist dabei mit modernem technischem Equipment ausgestattet, häufig ergänzen Workshops und Seminare das Programm. Auf der anderen Seite stehen Ausflüge und gemeinsame Erlebnisse, die als Teil einer motivierenden, ausgleichenden Arbeitsumgebung wahrgenommen werden. Viele Unternehmen setzen auf Workations, um Teams langfristig zu loyalisieren und zu stärken.
Eine Workation sollte nicht mit „Work & Travel“ verwechselt werden: In Abgrenzung dazu geht es bei der Workation nicht um Hilfstätigkeiten, man bleibt an einem Ort und die Zielgruppe ist nicht durch Altersbeschränkungen eingegrenzt.

Korbsessel in Schalenform mit weißem Polster

Bleisure: Job und Freizeit, geschickt kombiniert

„Bleisure“ setzt auf eine ähnliche Kombination – „business“ und „leisure“ – und verfolgt auch einen ähnlichen Ansatz: Man arbeitet an schönen Orten und genießt damit direkt noch ein wenig Urlaub on top. Zahlreiche Hotels bieten heute dem Business-Reisenden z. B. spezielle Pakete aus Arbeitszimmer und Wellness- oder Erlebnisangeboten, andere bieten Arbeitsplätze in einem nahegelegenen Coworking Space direkt mit an. Beim „Bleisure“-Reisen verlängert man die Geschäftsreise in der Regel schlicht um einige Urlaubstage oder baut diese „zwischendurch“ mit ein. Ein Konzept, das vor allem im Bereich der Dienstreisen zunehmend gefragt ist und viele individuelle Spielarten zulässt.

Wir von Schneider bieten Homeoffice-Lösungen, die in der Branche einzigartig sind:
Wir unterstützen Hotels, Unternehmen und ihre Mitarbeiter:innen mit individuellen Interieur-Konzepten, Arbeitsorte kreativ und einladend zu gestalten. Entdecken Sie zeitgemäße Einrichtungs-Stile für jeden Geschmack – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Übrigens: Dank Schneider HOME ist unser Sortiment jetzt auch für Privatkäufer erhältlich.

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