vier pastellfarbene Trinkflaschen mit Plopp-Verschluss nebeneinander

Insights

Grüne Impulse für Umwelt & Unternehmen: Diese Werbeartikel haben’s in sich!

Veröffentlicht am 10. Juni 2022

Mit Bio-Kunststoffen, regionaler Produktion und innovativen Recycling-Ideen machen aktuell viele neue Werbeartikel von sich reden – und immer mehr Unternehmen zu Umweltschützern. Wer diese Produkte für seine Werbung einsetzt, tut nicht nur etwas für sein grünes Image, sondern nutzt den eigenen Kundenkreis auch bewusst als Multiplikator für die gute Sache.

Eine doppelte Botschaft also, die rundum positiv wirkt: Selten machten gebrandete Werbeartikel so viel Sinn. Möglich wurde das erst, als in den letzten Jahren immer mehr Firmen Zeit und Geld in die Suche nach alternativen Materialien und umweltfreundlicheren Produktionsformen steckten. Aus gutem Grund: Die Themen Recycling und Klimaschutz sind in der Öffentlichkeit dauerpräsent, Nachhaltigkeit ist zum Maßstab geworden, an dem sich Unternehmen messen lassen müssen. Nicht nur im Großen, sondern gerade auch im Kleinen. Und da hat sich eine Menge Gutes getan! Wir von Schneider geben diese Impulse gern weiter – mit Produkten, die durch innovative Ansätze ein neues Konsum- und Umweltbewusstsein unterstützen.

Grüne geöffnete Lunchbox mit zwei kleineren Boxen innen

Resteverwertung für innovative Kunststoffe.

Dass man auch mit dem lang verpönten Kunststoff neue Wege gehen kann, beweisen Lunchboxen, Trinkgefäße & Co.: So verwendet z. B. koziol® in seiner Organic Serie einen thermoplastischen Kunststoff von Sonnenblumen- und Rapsölen aus Gastronomie und Industrie, die in einem speziellen Recyclingverfahren umgewandelt werden. Kombiniert wird der Stoff mit FSC-zertifizierten Holzfasern, die bei der Forstpflege anfallen, sowie Resten aus der Papierherstellung. So entsteht ein reiner, 100% recyclingfähiger Kunststoff!
Auch der hessische Schreibgeräte-Hersteller Senator® setzt beim Umweltschutz auf einen durchdachten Mix alternativer Materialien: Mal werden biobasierte Kunststoffe mit Milchsäuren auf Zuckerrohrbasis (PLA) verarbeitet, für andere Serien der thermoplastische Kunststoff R-ABS aus 100% Recyclingmaterial.

Für alle, die es genau wissen wollen:
Biobasiert bedeutet, dass ein Kunststoff auf Basis nachwachsender Rohstoffe wie z. B. Mais oder Zuckerrohr erzeugt wird. Biologisch abbaubar heißt, dass sich das Material beim Abbau komplett in CO2 und Wasser zersetzen lässt.

Organischer Schriftverkehr: Kulis aus Braunalgen.

Algen im Meer

Auch beim ALGO-PEN® dient ein biobasierter Kunststoff auf PLA-Basis als Grundlage: Die Hersteller hatten die ungewöhnliche Idee, Meeresalgen als Rohmaterial zu nutzen, denn die in unseren Ozeanen wuchernden Teppiche aus Braunalgen (Sargassum) blockieren den Lichteinfall im Wasser und gefährden damit das Leben der Meeresbewohner. Tonnenweise werden sie an den Stränden angespült und setzt dort beim Abbau giftige Gase frei. Diese Biomasse wird beim ALGO-PEN jetzt als Rohstoff beigemischt – eine gute Idee! Auch andere Schreibgeräte haben bereits die Umwelt- und Werbewirksamkeit natürlicher Bestandteile für sich entdeckt, zum Beispiel mit Textmarkern aus Weizenstroh

Tasche in Dunkelblau, geschlossen

Starker Stoff: So trendy sind PET-Flaschen!

HALFAR® in Bielefeld produziert nicht nur schöne Taschen, sondern auch viele innovative Ideen für die Stoffe, aus denen diese gearbeitet werden. Die Zusammensetzung wird stetig weiterentwickelt: Selbst gebrauchte Flugzeugsitze und Scheinwerferglas werden in die Produktion integriert! Im robusten Obermaterial der EUROPE-Serie kommen recycelte PET-Flaschen zum Einsatz. Dass Flaschen in dieser Form kein bisschen hart und kratzig sein müssen, beweisen auch Textilhersteller, die das vielseitige Rohmaterial für sich entdeckt haben: Selbst Upcycling-Decken aus recycelten Plastikflaschen sind weich und kuschelerprobt.

Sauber: Wasser sparen unterm Regenschirm.

Das Thema Wasserverbrauch beschäftigt immer mehr Produzenten! Die FARE® Ökobrella Schirme gibt es jetzt z. B. auch mit waterSAVE®-Bezug: Normalerweise wird der Bezugsstoff von Regenschirmen unter Einsatz großer Mengen an Frischwasser, Chemikalien und Energie gefärbt, das verschmutzte Wasser aufwändig wiederaufbereitet. Beim FARE® Färbeverfahren dagegen reduzieren sich sowohl Energie- und Rohstoffverbrauch als auch die Umweltbelastung drastisch: Die Basis des neuen Bezugsmaterials ist ein Granulat aus recycelten Kunststoffabfällen, mit dem die Faser schon beim Ausspinnen komplett durchgefärbt wird. Dafür wird kein Wasser benötigt, auf schädliche Chemikalien kann weitestgehend verzichtet werden, die Trocknungszeit in energiefressenden Maschinen entfällt.

Grünes Deutschland: Kurze Wege für die gute Sache.

grüner aufgeklappter Regenschirm
Dass lange Transportwege den CO2-Ausstoß in die Höhe treiben, ist hinlänglich bekannt. Aber erst in den letzten Jahren scheint der Wert regional produzierter Waren auch bei Verbraucher:innen honoriert zu werden: Auch deshalb stellen immer mehr unserer Werbeartikel-Lieferanten ihre Produkte bewusst in Deutschland her. „Made in Germany“ ist zu einem Prädikat geworden, das heute nicht nur hochwertige Qualität, sondern vor allem auch eine konsequent klimafreundliche Haltung und Herstellung verspricht. Ökologische Verträglichkeit, Abfallvermeidung und Recycling sind für viele der Unternehmen zur Selbstverständlichkeit geworden – eine Haltung, die man einfach gern an seine Kunden weitergibt!

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