Mann am Schreibtisch schaut aus dem Fenster

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Kommunikation, Motivation, Gemeinschaft: Was Ihr Homeoffice-Team jetzt zusammenhält.

Veröffentlicht am 11. Dezember 2020

Im Homeoffice zu arbeiten, das ist nicht mehr ungewohnt, aber immer noch herausfordernd. Nahmen in den ersten Monaten der Pandemie viele diese Herausforderung mit großem Elan an, so hat der Schwung mit der Zeit ein wenig nachgelassen: Die Heimarbeit funktioniert fast überall überraschend gut, doch viele Beschäftigte sind inzwischen müde. Ihnen fehlen die Kollegen, der Tapetenwechsel – und oft auch die Perspektive. Mehr denn je geht es jetzt darum, die Motivation im Team aufrechtzuerhalten.

Homeoffice bedeutet nicht nur, die Arbeit von zuhause so gut wie möglich zu erledigen. Es bedeutet heute auch emotionalen und wirtschaftlichen Druck, Unsicherheit und Sorge um den Arbeitsplatz und die Gesundheit. Gerade wenn sich die Sinnfrage stellt und das Engagement zu erlahmen droht, können Teamleiter und Führungskräfte jedoch einiges tun, um zu signalisieren, dass jeder Einzelne wichtig und wertvoll ist. Dabei gibt es einige grundlegende Motivationsfaktoren, die den Job im Homeoffice leichter, angenehmer und effizienter machen:

Spaß an der Arbeit – auch zuhause.
Wenn das Scherzen von Tisch zu Tisch wegfällt, muss trotzdem für ein bisschen Spaß und Freude gesorgt sein. Damit läuft jeder Job besser.

Sinnhaftigkeit – jetzt erst recht.
Wissen, warum und wozu man sich jeden Tag an den Schreib- oder Küchentisch setzt – das ist die Basis für jedes Engagement.

Teil des Teams bleiben – dann eben online.
Zusammengehörigkeit schafft Sicherheit. Und die brauchen wir alle.

Vorankommen – trotz allem.
Die eigene berufliche Weiterentwicklung darf auch im Homeoffice nicht zu kurz kommen. Sie gibt uns Perspektive und mindert auch Zukunftsängste.

Kleines Paket mit Merci-Schokotäfelchen

So läuft‘s auch zuhause: Mitarbeiter unterstützen und loyalisieren.

1. Bleiben Sie in Kontakt. Kommunizieren Sie, und bleiben Sie verlässlich erreichbar. Gerade im virtuellen Raum ist es allzu leicht, abzutauchen, nicht zu antworten, sich auszuklinken … kurz, sich unsichtbar zu machen. Und was schon in sozialen Netzwerken für viele zur Belastung wird, erschwert das berufliche Miteinander umso mehr.
Zeigen Sie, dass jeder Einzelne zählt, per E-Mail, per Telefon oder auch mal durch kleine postalische Gesten der Verbundenheit. Achten Sie auch bei digitalen Meetings mit mehreren Teilnehmern darauf, die Einzelnen persönlich zu begrüßen – auch das macht einen Unterschied.

2. Unterstützen Sie weniger online-affine Mitarbeiter im Umgang mit Chat-Programmen wie z. B. Zoom oder Microsoft Teams. Nicht alle gehören zu den Digital Natives – aber niemandem sollte es peinlich sein, wenn er mit den aktuellen Tools nicht sofort zurechtkommt.

3. Halten Sie alle auf dem neuesten Stand. Wenn man räumlich getrennt arbeitet, gehen häufig wichtige Infos zum Projekt verloren, und so mancher fühlt sich leicht abgehängt. Arbeiten Sie mit digitalen Updates dagegen: So bleibt das Grundgefühl der Zusammenarbeit erhalten.

Booklet mit Bambus-Einband, Heft und Haftnotizen innen
4. Setzen Sie auf Vertrauen und Strukturen statt auf Kontrolle. Wer jetzt von oben in den Kontrollmodus schaltet, erreicht nicht unbedingt, dass Mitarbeiter disziplinierter arbeiten. Im Gegenteil: Man fühlt sich eher gegängelt und gestresst, distanziert sich emotional. Vertrauen Sie stattdessen Ihrem Team und geben Sie mit sinnvollen Timelines und Zwischenzielen Strukturen vor: Das hilft, auch am eigenen Schreibtisch systematisch zu arbeiten und sich zu organisieren.

5. Sorgen Sie für Unterhaltung. Den schon angesprochenen Spaß am Arbeitsplatz auch ins Virtuelle zu transportieren ist gar nicht so schwer. So lassen sich z. B. auch die beliebten Kaffeepausen als Video-Chat in den Tagesablauf einbauen: Laden Sie die Kollegen zur Auszeit mit Keks und Heißgetränk ein und nutzen Sie die Gelegenheit, sich – wie in der Kaffeeküche des Büros – entspannt auszutauschen und auf dem Laufenden zu halten!
Den Spieltrieb Ihrer Mitarbeiter unterstützen Sie auch mit der Zusendung kleiner analoger Geduldsspiele. Die stehen nämlich wieder hoch im Kurs – und sorgen am Schreibtisch für ein wenig Entspannung zwischendurch.
Stoffbeutel mit Rentiermotiv und Süßigkeiten
6. Loben und belohnen Sie Ihr Team. Ein anerkennendes Wort im Vorbeigehen, ein „Gut gemacht“ beim kurzen Austausch im Büro – auch das entfällt mit der räumlichen Nähe. Umso wichtiger ist es, diese Anerkennung auch im Homeoffice zu vermitteln, egal, ob per Mail, per Telefon oder im Chat. Auch ein Dankeschön hin und wieder kann nachhaltig motivieren, verbal ebenso wie in Form kleiner praktischer oder kulinarischer Aufmerksamkeiten. Jeder schokoladige Gruß vermittelt die Wertschätzung, auf die man als Mitarbeiter so angewiesen ist. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit!

7. Seien Sie ein Vorbild. Verhalten Sie sich auch im Homeoffice so, wie Sie es sich von Ihren Mitarbeitern wünschen: So bleibt der Teamgeist lebendig und Ihre Mannschaft fit alles, was das kommende Jahr für uns bereithält.


Übrigens: Als Businesskunde können Sie sich bei uns individuell beraten lassen. Gern schnüren wir Ihnen maßgeschneiderte Ideen-Pakete für Ihr Team!

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