Mahlzeit! Essens-Typen im Büro

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Mahlzeit! Essens-Typen im Büro

Veröffentlicht am 8. November 2019

Feinschmecker, Netzwerker oder Diät-Spezialist? Was wir in der Mittagspause essen und was nicht, wo und mit wem wir lunchen und wie oft oder selten man uns in der Kantine antrifft: All das sagt mindestens so viel über uns aus wie das Outfit, mit dem wir morgens im Betrieb aufschlagen. Zeit also für eine kleine Typologie in Sachen Mittagessen!

Essen als Wissenschaft: Der Feinschmecker

Er weiß ganz genau, wo im Umfeld des Unternehmens die kulinarischen Highlights zu verorten sind. Neueröffnungen testet er umgehend mit Gleichgesinnten aus! Der Kantine steht er kritisch gegenüber, zeigt sich aber offen für mutige Ergänzungen in der Speisekarte. Gern diskutiert er morgens mit den Kollegen über Steffen Henssler oder die gelungensten Löffel bei „The Taste“.

Essen als Sattmacher: Der Pragmatiker

Kulinarische Offenbarungen sind an ihn verschwendet – er hat ganz einfach andere Interessen. Völlig unbeeindruckt vom sinnlichen Erlebnis erlesener Speisen, zählt für ihn vor allem eins: Der Hunger soll gestillt werden, und das möglichst langanhaltend! Eine Kantine, die das leistet, gewinnt ihn als treuen, verlässlichen Esser.

Essen als Kommunikations-Maßnahme: Der Netzwerker

Er knüpft Kontakte, wo er geht, steht und isst. Gern verabredet er sich mit vielversprechenden Kunden zum Lunch und klopft bei Sushi oder trendigem Fingerfood ab, was noch so gehen könnte. Auch die Mittagspause mit Kollegen steht im Zeichen der Karriere – der Netzwerker schaut eben genau, wo er bleibt (und mit wem).

Essen als Heimat: Der Stullenträger

Pünktlich um halb eins packt er liebevoll in Butterbrotpapier geschlagene Wurst- und Käsestullen aus, dazu gibt’s Gurken- und Karottenstifte aus der Tupperbox. Seine Mahlzeit ist ein Gruß von zuhause, den er sich nicht madig machen lässt – auch nicht von ambitionierten Mittagsangeboten im nahen Umfeld oder dem Kantinen-Special zu Halloween. Er weiß eben, wo er hingehört.

Essen als Bedrohung: Der Diät-Spezialist

Fettige Kantinenkost und mehlige Soßen sind ihm ein Gräuel, und beim mittäglichen Treff an der Currywurst-Bude sucht man ihn vergebens. Selbst bei der Weihnachtsfeier bleibt er standhaft und nimmt lieber einen faden Beilagensalat in Kauf als das Risiko zusätzlicher Pfunde. Vertreter dieses Typs sind zwar überwiegend weiblich, gewinnen aber aktuell auch unter Männern stetig an Zulauf.

Essen als Sparmaßnahme: Der Knauserer

Mittags-Special für 2,99? Sparmenüs im Abo? Stempel sammeln fürs Freigetränk? Was immer seinen Geldbeutel schont, wird ihn in Begeisterung versetzen. Gern packt er sich ein, was vom Kundenmeeting übrig blieb, und vom Buffet der Weihnachtsfeier ist er kaum wegzulotsen. Er hat den Essenserwerb zur sportlichen Herausforderung gemacht – was geschmacklich dabei herauskommt, ist da schon mal zweitrangig.

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