Stroh als innovatives Material für Werbeartikel

Insights

Natürlich: Sich an einen Strohhalm zu klammern, kann eine ziemlich gute Idee sein!

Veröffentlicht am 19. Februar 2021

Geschichtlich Interessierte wissen: Früher schlief man ganz selbstverständlich auf ihm, nachdem man es in einen Sack gestopft hatte. Man nutzte es als natürlichen Bodenbelag oder spann es ganz märchenhaft sogar zu Gold … Ja, Stroh war ein fester Bestandteil im Alltag und in der Kultur unserer Vorfahren. Heute wird es wiederentdeckt – als natürlicher Rohstoff und in ganz neuen Formen.
Trinkbecher Pastellfarben, Material mit Weizenstroh

Was kann der alte neue Halm?

Material mit besten Eigenschaften: Weizenstroh enthält viele Fasern und Zucker, die es zu einem prima Baustoff für Endprodukte aller Art machen. Als Ressource ist Stroh darüber hinaus günstig und in großer Masse zu haben. Viel Material für die Forschung und Entwicklung also: Biologisch abbaubare Verpackungslösungen auf Strohbasis sind gerade jetzt für das explodierende Online-Shopping zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ebenso punktet z. B. Geschirr aus den harmlosen Halmen mit einer hohen Festigkeit, Flammschutz und Flexibilität.

Keine Konkurrenz für Nahrungsmittel: Anders als zum Beispiel Mais für die Energieerzeugung wird Stroh, das in die Produktion wandert, nicht extra angebaut. Schließlich ist es ein Abfallprodukt, das bei der Getreideernte sowieso anfällt. Also Müll im besten Sinne!

Lautsprecher rechteckig
Ideen verbrennen? Bitte nicht! Loswerden muss man Stroh immer, wenn es nach der Reis- und Getreideernte übrigbleibt. Und immer noch geht es zu oft einfach in klimabelastenden Rauch auf oder es dient (schon besser!) als Brennstoff für Heizsysteme. Sein Weiterleben in Produkten, in denen es Kunststoffe auf Erdölbasis ersetzt, ist allerdings die fortschrittlichste Zukunft für den Naturstoff.

Stroh macht nicht alles gut, aber vieles besser: In der Produktion von zum Beispiel Gebrauchsartikeln wird das Stroh in wenige Millimeter große Stücke geschreddert und mit dem Kunststoff Polypropylen oder anderen Stoffen gemischt. Das so gewonnene Granulat wird unter anderem schon jetzt in 3D-Druckern eingesetzt. Dabei wirkt das Stroh nicht nur verstärkend, sondern verleiht dem Endprodukt darüber hinaus auch einen ganz eigenen Look.

Herkömmliche Produktionsanlagen werden einfach weitergenutzt: Maschinen für das etablierte Extrusions-Verfahren zur Kunststoffverarbeitung können mit dem neuen Mischmaterial problemlos arbeiten.
Drei Kugelschreiber grün, beige, bleu
Es gibt noch großes Potential zu ernten: Bis zu 30 % der globalen Strohernte können ohne ökologische Nachteile industriell genutzt werden – schon 0,3 % des jährlich geschnittenen Strohs könnten Styropor komplett ersetzen. Nicht zu unterschätzen ist auch, was passiert, wenn das Produktdesign ins Spiel kommt: Stroh bietet nämlich auch mit seiner besonderen Optik und Haptik eine neue Spielwiese für alles, was das Leben schöner macht.

Warum man sich jetzt gern an den Strohhalm klammert?

Um nachhaltiges Denken und Arbeiten führt kein Weg herum. Und das (Wieder-)Entdecken und Nutzen von Ressourcen, die bisher schnöde als Abfall deklariert wurden, ist einfach die ideale Lösung in Zeiten wachsenden ökologischen Bewusstseins.

Auflader wireless mit Smartphone
Natürliche Materialien punkten bei kritischen und jungen Zielgruppen. Wer auch bei Werbegeschenken und der eigenen Ausstattung nach Alternativen aus neuen, innovativen und nachhaltigeren Materialien sucht, sammelt heute automatisch Sympathiepunkte. Und macht das eigene Unternehmen zur Marke, die nicht nur an sich selbst, sondern auch an die Zukunft denkt.

Man handelt heute mit allen Sinnen. Natürliche Materialien fühlen sich für viele Menschen einfach besser an als reiner Kunststoff – wärmer, strukturierter und letztlich auch vertrauter. Spannend ist es (auch für uns), wenn sich aktuelle Technik mit diesen Eigenschaften zu ganz neuen Produkten verbindet: Da bleiben wir auch weiterhin dran!

Teil diesen Beitrag mit deinen Bekannten und Kollegen!