Füllfederhalter auf einem Heft

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Neuer Schwung: Warum die Handschrift nicht von gestern ist.

Veröffentlicht am 27. November 2020

In diesem Jahr wurde vieles wiederentdeckt, zuhause endlich angepackt oder mit ganz neuen Augen gesehen – Zeit, dies auch mit einer unserer ältesten Kulturtechniken zu tun! Denn noch immer gilt: Wer schreibt, der bleibt. Und das geben wir Ihnen auch gern schwarz (oder blau!) auf weiß.

NOTIZBLOCK MIT SCHREIBGERÄT

Bitte notieren: Der Körper lernt mit.

Was per Hand aufgeschrieben wird, bleibt nicht nur auf dem Blatt, sondern auch besser im Kopf. Anders als beim Benutzen einer Tastatur stecken im Schreibakt komplexe Bewegungsabläufe, die zusätzliche Hirnareale anregen. Ein Wort wird nicht nur als Bild, sondern auch als Bewegung verinnerlicht – und das Wissen sitzt:
Studien haben gezeigt, dass Studierende, die bei Vorlesungen handschriftlich Notizen machen, Inhalte besser wiedergeben können als Vergleichsgruppen am Laptop. Und vielleicht erinnern sich einige noch, dass dank perfekt durchdachter Ausarbeitung der Spickzettel dann gar nicht mehr zum Einsatz kommen musste …

Bleistift mit Krönchen am Ende

Die Botschaft konzentriert zu Papier bringen: (Eigene) Klasse statt Masse.

Handschriftliches Arbeiten auf Papier, egal, ob beim schulischen Aufsatz oder am kreativen Text, zwingt zu mehr Fokus. Schnell kopiert, gelöscht, beliebig ersetzt oder im wahrsten Sinne weggewischt ist hier nichts. Vielmehr geschieht die Denkarbeit dort, wo sie hingehört: im eigenen Kopf statt vom Browser geliefert.

Gefühl schlägt kühl.

Klar kann man seinen Nachrichten mit Emojis optisch mehr Gefühl mitgeben. Schon einmal bei einer Beileidsbekundung versucht …? Wir würden’s nicht empfehlen. Etwas handschriftlich zu verfassen, transportiert viel mehr als den Inhalt, es zeigt auch persönliches Interesse und Engagement und baut damit Nähe zwischen Verfasser und Empfänger auf. Genutzt wird dieser Effekt formal seit langem auch für Werbebriefe, indem spezielle Schriftarten zum Einsatz kommen – oder direkt ein Meister der Schönschrift gebucht wird.
Metallkugelschreiber in vielen Farben

Bleistift, Kugelschreiber, Federhalter: Ich schreibe, also bin ich.

Ob Führerschein, Arbeitsvertrag oder letzter Wille, den eigenen Namen unter wichtige Dokumente zu setzen, bleibt etwas Besonderes und für jeden Einmaliges. Unterzeichnungen aller Art sind ein menschliches Ur-Ritual, auch in der Gruppe. Diese Bedeutung spiegelt sich im hochwertigen Schreibgerät wider, das als zeitloses Geschenk längst zum Klassiker geworden ist – im Privaten ebenso wie im Business (und hier kennen wir uns ja bekanntlich aus).

Gegenbewegung: Schreiben entstresst.

Auch der Gesundheit ist das Schreiben von Hand zuträglich: Smartphone, PC und Laptop verlangen dem Körper eine nicht-natürliche Haltung ab, während man mit schlichtem Stift und Papier deutlich freier notiert und auch entspannt einfach lümmeln kann. Wer für passende Aufgaben auf handschriftliches Arbeiten zurückgreift, vermeidet auch typische Phänomene wie Maus-Arm, Messenger-Daumen und Augenbelastung durch Display-Spiegelungen. In Form von Kalligrafie wird das schöne Schreiben zur Kunst- und Entspannungstechnik zugleich – und immer mehr machen mit.

Mit schönem Schwung in die Feiertage.

Wann, wenn nicht jetzt ist die Zeit, dem Jahresende eine persönliche Handschrift zu verleihen? Wir wünschen Ihnen damit schon jetzt viel Freude!

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