Blüten im Vordergrund, dahinter ein dekoratives Gefäß aus Blech

Insights

„Scandi Living“: Entspanntes Wohnen wie im Norden.

Veröffentlicht am 27. August 2021

Einfach, aber nicht langweilig. Behaglich, aber nicht plüschig. Funktional, aber nicht reizlos … Die Popularität des skandinavischen Einrichtungsstils hat viel mit dem richtigen Maß zu tun – und vielleicht auch damit, dass vielen heute das einfache Leben immer begehrenswerter erscheint, die Gemeinschaft wichtiger als das repräsentative Wohnambiente. „Scandi Living“ repräsentiert diese Werte auf leichte, liebenswerte Art.

Schon Pippi Langstrumpf wusste, dass gute Möbel nicht viel kosten müssen – und machte es sich in der Villa Kunterbunt so schön und komfortabel wie möglich. Fast zur gleichen Zeit – in den 40-er Jahren nämlich – befand auch der Gründer des bekanntesten schwedischen Möbelhauses, dass gutes Design für alle erschwinglich sein sollte, und ließ seine Möbel in preisgünstiger Massenproduktion herstellen. Der Rest ist Geschichte!

Esstisch aus Holz mit vier blauen Stühlen

Ganz schön demokratisch, dieses Design!

Der typisch skandinavische Stil ist einer, mit dem es sich im Alltag wunderbar leben lässt: geradlinig und praktisch, mit viel hellem Holz und natürlich wirkenden, pastelligen Farbtönen. Möbel sind leicht und funktional, ergänzen sich und bilden zusammen ein harmonisches Ensemble, das zum Verweilen einlädt. Nur selten schiebt sich ein einzelnes Möbelstück in den Vordergrund: Alles darf nebeneinander da sein – ein Ansatz, so demokratisch wie die Skandinavier selbst! Die lange Tradition der Sozialdemokraten im europäischen Norden mag ihren Teil dazu beigetragen haben, dass sich dieser bewusst reduzierte Design-Stil ungehindert entfalten konnte.

Grauer Sessel mit grauer Wolldecke vor einem Fenster

Hygge ist ein Lebensprinzip.

Auf trendigen Schnickschnack und überflüssige Schnörkel wird dabei verzichtet. Stattdessen stehen der Mensch und das Miteinander an erster Stelle, zum Beispiel, wenn sich Möbel flexibel umfunktionieren, gruppieren oder verwandeln lassen. Und so minimalistisch das klingt (und ist), so gemütlich ist es gleichzeitig: ein Stil, der reduziertes Design mit viel Wärme und Wohlfühl-Atmosphäre verbindet. Für den Kuschelfaktor sorgen Wohntextilien wie Vorhänge und Kissen, Plaids und Teppiche aus Naturfasern. Und natürlich die Menschen, die diesen Stil ganz „Hygge“-mäßig mit Leben füllen – und die schon lange nicht mehr nur in Schweden, Dänemark oder Finnland zu finden sind, sondern überall, wo man die skandinavische Lebensart für sich entdeckt hat.

Keramikvase mit Wiesenblüten auf einem weißen Sofatisch

Gedeckte Farben, frisch kombiniert.

Zugegeben, Pippi war deutlich bunter unterwegs als wir es heute mit den „Scandi Living“-Möbeln sind. So manche Accessoires allerdings könnten auch aus der Villa Kunterbunt stammen: hölzerne Fundstücke zum Beispiel, kugelige Keramiken oder Textilien in großzügigen geometrischen Mustern … Die vielfältigen gedeckten Weiß-, Hellgrau- und Crèmevarianten, Altrosa- und Grüntöne machen die skandinavische Farbpalette unverwechselbar. Und sie leuchten ein, wenn wir mal einen Blick auf den nordischen Winter werfen: Der nämlich ist lang – bis zu 17 Stunden pro Tag ist es dunkel. Kein Wunder, dass die Skandinavier möglichst viel Licht in ihr Zuhause bringen wollen! Die freundlichen, hellen Farben beruhigen den Raum und das Gemüt, und sie reflektieren jeden Sonnenstrahl auf besondere Weise. Kerzen, Laternen und indirektes Licht machen’s noch gemütlicher.

Weiße Kamin-Konsole mit Adventskalender aus Papptütchen

Vertragen sich prima: „Scandi Living“ und die anderen.

Zum freundlichen Design des modernen Scandi-Style gehört übrigens auch seine Offenheit anderen Einrichtungsstilen gegenüber: Klassiker im Bauhaus-Look harmonieren perfekt, aber auch mit Vintage-, Retro- oder Industrial-Elementen lässt sich der Style locker kombinieren. Eine Toleranz, die wir aus Skandinavien kennen und lieben!

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