Sommernutzung ist Sondernutzung: Tipps für das Geschäftsleben im Freien.

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Sommernutzung ist Sondernutzung: Tipps für das Geschäftsleben im Freien.

Veröffentlicht am 29. März 2019

Gastronomen können ein Lied davon singen: Wer bei gutem Wetter Tische und Stühle auf den Gehsteig stellt, tut das hierzulande nicht ohne Sondergenehmigung. Denn selbst ein ungenehmigter Blumenkübel vor dem Laden kann unter Umständen Ärger verursachen … Ist aber einmal der richtige Stempel drauf, darf draußen nach Herzenslust dekoriert und genossen werden!

Wenn es endlich warm und sonnig ist, bleiben wir gern an der frischen Luft – und wollen am liebsten nur noch im Freien bummeln, essen und shoppen. Geschäfte, die auch draußen dekorieren, Produkte oder sogar Verweilmöglichkeiten anbieten, haben da ganz klar die Nase vorn! Denn gerade die Laufkundschaft will im Sommer ein bisschen südliches Lebensgefühl tanken – und das ist eben untrennbar mit dem entspannten Outdoor-Dasein verbunden. Zu bürokratischen Vorschriften passt das nicht wirklich, auch wenn die Behörden von berechtigtem Sicherheitsinteresse sprechen …

Sommergefühl genehmigt!

Tatsächlich betrifft die Genehmigungspflicht nicht nur Betreiber von Straßencafes. Sondern im Grunde jedes Geschäft, das bei sommerlichen Temperaturen gern mal eine Bank, eine Kleiderstange oder eine Werbetafel vor den Laden stellt, zum Beispiel auf dem Gehweg oder auf einem öffentlichen Platz. Werfen wir also einen Blick auf das, was den Sommer zum Sonder(nutzungs)fall macht:

Gemeingebrauch versus wirtschaftlicher Nutzen: Gehwege dürfen zwar von allen genutzt werden – das ist der sogenannte Gemeingebrauch – aber nicht ohne weiteres für wirtschaftliche und werbliche Zwecke. Wer Werbeschilder, Auslagen oder Outdoor-Mobiliar aufstellt, braucht deshalb eine Sondernutzungserlaubnis.

Genug Platz für Fußgänger: Die Genehmigung hängt vor allem davon ab, ob Fußgänger noch ungehindert vorbeigehen können. Wieviel Platz das erfordert, ist je nach Kommune unterschiedlich – in Berlin zum Beispiel sind es derzeit 1,50 m.

Passend und transportabel: Tische und Stühle, die vor einem Lokal aufgestellt werden, müssen sich ins Stadtbild einfügen. Außerdem müssen sie ohne großen Aufwand wieder zu entfernen sein.

Entscheidend für Antrag und Genehmigung ist auch, wo genau man sein Geschäft betreibt: Für die Details der Regelungen ist nämlich die örtliche Stadtverwaltung zuständig. Auch die Gebühren werden von der Kommune festgelegt. Wie hoch die ausfallen, hängt von der beanspruchten Fläche, der Dauer und der Art der Nutzung ab.

Und wenn’s nur ein Blumenkübel ist?

Seien wir ehrlich: In vielen Fällen werden Gewerbetreibenden, die mit ein bisschen Deko das Straßenbild beleben, keine Steine in den Weg gelegt. Und wer mit dem Umfang seiner Begrünung im Rahmen bleibt, darf vor seinem Geschäftseingang auch ohne Genehmigung Pflanzgefäße und Blumentöpfe aufstellen – sofern Fuß- und Rettungswege frei bleiben. Große Pflanzenkübel auf öffentlichem Grund sind allerdings erstmal untersagt. Aber auch für diesen Fall gibt’s im zuständigen Amt garantiert das passende Antragsformular!

Auf den Sommer, fertig, los!

Wenn alles geklärt und das Amt zufrieden ist, kann’s endlich losgehen: Raus mit Bank, Blumen und Deko-Elementen – und ein paar handfesten Tipps zum Thema Outdoor, die natürlich ebenso für unternehmenseigene Dachterrassen, Events und Empfänge gelten:

Tische & Stühle im Freien

Wer Outdoor-Möbel für die dauerhafte Nutzung im Außenbereich braucht, kommt an robustem, wetterfestem Mobiliar nicht vorbei.

Kunststoffgeflecht hält einiges aus und wirkt oft richtig edel. Das gilt auch für Möbel aus Metall: Im Vintage-Stil bringen sie eine romantische Note in die Szenerie – Blumen und Rankgewächse unterstreichen den verspielten Charakter. Holzmöbel sollten vor allem gut imprägniert sein, damit sie draußen lange schön bleiben!

Stapelbare Stühle sind eine Überlegung wert, wenn sie schnell und häufig ins Freie oder nach drinnen geräumt werden müssen.

Nicht nur an der Nordsee kann es im Sommer stürmisch werden. Mit Outdoor-Möbeln, die nicht allzu leicht sind und eine gewisse Standfestigkeit aufweisen, geht man im Falle eines Falles auf Nummer Sicher.

Schirme sollten robust sein. Es lohnt sich, in stabile Exemplare zu investieren, die am Fuß gut gesichert werden können! Für Events empfiehlt sich dagegen der größere und etwas elegantere Pavillon.

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Standfeste Accessoires & bunte Textilien

Auch zarte Deko-Elemente haben draußen einen schweren Stand: Gute Outdoor-Accessoires sind daher mit stabilisierenden Extras versehen oder lassen sich ins Erdreich einstecken. Selbst auf Textiles muss draußen nicht verzichtet werden – sofern die Materialien stimmen.

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Kuschelige Fleecedecken sind längst nicht mehr nur im Straßencafé üblich. Die bunten Wärmespender punkten mit geringen Anschaffungskosten, sind leicht zu reinigen und im Handumdrehen wieder trocken. Auch für Unternehmen mit Dachterrasse oder sonstigen Außenbereichen sind sie wärmstens zu empfehlen! Bei uns im Shop finden Sie preiswerte Fleecedecken, die Sie individuell mit Ihrem Logo gestalten können.

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Outdoor-Teppiche sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Gearbeitet aus robustem Polypropylen, machen sie Sitzecken noch gemütlicher und verleihen Terrassen dieses ganz besondere Urlaub-Flair … Noch ein Grund, sich draußen einladend einzurichten!

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