Storytelling zum Anfassen

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Storytelling zum Anfassen: Werbeartikel machen die Geschichte rund.

Veröffentlicht am 17. Juli 2020

Storytelling ist aus der Werbung nicht mehr wegzudenken. Der Metatrend hat sich mittlerweile als feste Größe im Marketing und in der Kommunikation etabliert, und das nicht nur für die ganz großen Unternehmen. Werbeartikel sind Teil der Geschichte: Sie können eine Story stützen, sie noch lebendiger machen und sie sogar dort verbreiten, wo sie sonst nur selten erzählt wird.

Lautsprecher mit Halterung Pappe
Wenn der Kinderbuchladen den jüngsten Lesern kleine Plüscheulen mitgibt oder das hippe Startup seine Kunden mit einem Lautsprecher aus Pappe überrascht, ist das nicht nur eine clevere Idee. Es ist auch ein Stück Storytelling, das da unter die Leute gebracht wird – mit Produkten, die den Markenauftritt und die Geschichte eines Unternehmens wirkungsvoll untermauern.

Relevant und echt: Auf den Inhalt kommt es an.

Nachhaltige WerbeartikelStorytelling heißt, die Botschaft des Unternehmens in eine Geschichte zu verpacken. Die muss nicht unbedingt besonders komplex oder gar dramaturgisch ausgeschmückt sein, sondern vor allem passen und sich authentisch anfühlen. Worauf es beim Storytelling ankommt, haben viele Beispiele aus der Vergangenheit gezeigt: Glaubwürdigkeit zum Beispiel steht da weit vorn. Denn eine Story ohne echten Hintergrund wird vom Kunden schnell als reine Werbemaßnahme entlarvt und entsprechend abgestraft. Gleichzeitig gilt es, mit seiner Geschichte Interesse und Emotionen zu wecken und sie so viral wie möglich zu verbreiten.

Eine Story sollte eine Haltung zugrundeliegen, ein Engagement oder ein Ereignis, das charakteristisch ist fürs Unternehmen. Zum Beispiel das Startup mit dem Papp-Lautsprecher: Die Geschichte dahinter? Vielleicht zwei Brüder, die mit ihren Dienstleistungen schon immer ungewöhnliche Wege gingen. Oder ein Unternehmen, das sich mit innovativen Ideen für mehr Nachhaltigkeit engagiert … In beiden Fällen kann der Artikel die Story stützen, sie anfassbar und erlebbar machen.

Berührend: Werbeartikel sind Geschichtenerzähler.

Eule SchneiderStorytelling lebt von der Emotion, das zeigen erfolgreiche Werbefilme ebenso wie viral gestreuter Content über Social Media-Kanäle. Eine emotionale Geschichte erreicht Zielgruppen auf einer ganz anderen Ebene als es ein sachlicher, produktorientierter Text könnte, auch wenn der die gleichen Fakten transportiert: Informationen, die bildhaft und sinnlich-anschaulich verpackt sind, prägen sich langfristig besonders in unserem Gedächtnis ein. Dazu gehören natürlich auch die Produkte, die mit dieser Story verbunden sind – ebenso wie Werbeartikel, wenn sie geschickt darin eingebaut wurden. Hinzu kommt, dass Werbeartikel so manches mit Social Media-Content gemeinsam haben: Sie werden weitergegeben, geliked und verbreitet, und das irgendwann ganz ohne weiteres Zutun der Marketing-Abteilung.

Gut erzählt: Story und Artikel müssen zueinander passen.

Klingt einfach, wird aber oft vernachlässigt! Zum Beispiel, wenn ein Autohersteller den Designer die Geschichte des neuen Modells erzählen lässt, von den ersten wilden Skizzen bis zum völlig überraschenden Erfolg – und dann als Werbeartikel einen Baumwollbeutel mit Logo verteilt. Sie merken’s schon: Da fällt die Spannungskurve rapide ab. Hätte man statt Baumwollbeutel ein Skizzenbuch gewählt – vielleicht sogar mit der ersten Modellzeichnung auf dem Titel –, hätte das die Geschichte besser abgerundet. Der Baumwollbeutel dagegen würde eine andere Story besser ergänzen, zum Beispiel die eines Unternehmens, das sich für Nachhaltigkeit und gegen überflüssigen Plastikmüll engagiert.

Geschichten, die das Leben schrieb – mit Werbeartikeln mittendrin.

Storytelling bietet viele Chancen für den Werbeartikel, als begabter Nebendarsteller zu brillieren. Und das kann eine sehr dankbare Rolle sein:

Bewegende Historien traditioneller Unternehmen
Wenn es um Werte und Tradition geht, passen häufig klassische Schreibgeräte, geprägte Büchlein oder edle Lederwaren ins Konzept.

Verrückte Geschichte!
So manche Startups untermauern ihr Image mit Geschichten mutiger oder ungewöhnlicher Menschen und Ideen. Da passen Werbeartikel, die ebenso innovativ daherkommen wie sie selbst!

Geschichten zum Umwelt-Engagement
Vom konsequenten Verzicht auf alle Verpackungen bis zur spannenden Recycling-Idee – das Thema ist brandaktuell. Entsprechend vielfältig sind die begleitenden Werbeartikel: Bambus-Kulis, Rucksäcke aus Kraftpapier und und und.

Das Wappentier in der Hauptrolle
Ja, in manchen Geschichten geht’s eben auch um Tiere, viele Betriebe haben sogar eins im Logo. Da sind das Maskottchen aus Plüsch und der flauschige Schlüsselanhänger schon fast ein Muss.

Story-Writing – jeder Satz ein Stück Geschichte
Viele Stories leben von der Einbeziehung des Kunden durch Aktionen vor Ort oder über Social Media. Dieser Dialog lässt sich über durchdachte Botschaften auf dem Werbeartikel fortsetzen, sei es auf attraktiven Notizbüchern oder gar auf Süßigkeiten.

Storys mit Power
Wenn es um Bewegung geht – egal, ob innere oder äußere –, bieten sich Werbeartikel an, die auch den Kunden zur Bewegung motivieren, z. B. bedruckte Sportshirts, coole Wasserflaschen oder auch eine Powerbank fürs Handy.

Prosecco Schneider

Eine gute Inszenierung ist die halbe Miete.

Gerade kleinere Betriebe ohne eigene Marketingabteilung sollten immer im Blick behalten, wie (und vor allem wo) sie ihre Werbeartikel ins Storytelling integrieren. Am einfachsten geht das über Social Media-Kanäle: Schnappschüsse zeigen Artikel in Anwendung durch Kunden oder Mitarbeiter und setzen sie auf Instagram, Facebook, über Tik Tok-Videos etc. in Szene. Und auch hier gilt: Hauptsache, es berührt die Zielgruppe und passt zur Geschichte! Welche Story haben Sie zu erzählen?

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