Tapetenwechsel im Büro – kleine Kniffe für den Kick am Arbeitsplatz

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Tapetenwechsel im Büro – kleine Kniffe für den Kick am Arbeitsplatz

Veröffentlicht am 11. Januar 2019

2019 steht vor der Tür, und uns erwartet weder eine Komplettsanierung der Büros noch der Umzug in ein preisgekröntes Architekturgebäude? Kein Grund, das Netz sofort nach einem neuen Job zu durchforsten: Auch kleine Veränderungen können für mehr Schwung im neuen Arbeitsjahr sorgen!

Dass eine Gehaltserhöhung und ein angenehmes Klima im Büro uns mehr motivieren als die neue Schreibtischpflanze, dürfte jedem klar sein. Was aber, wenn das Gehaltsniveau durchaus vertretbar, die Kollegenschar freundlich ist? Und wir trotzdem schlapp sind und Welten entfernt von einem energiegeladenen Arbeitseinsatz? Auch das gibt’s.

In einer Umfrage der ManpowerGroup zur Motivation am Arbeitsplatz nannten immerhin 32 Prozent der Befragten die ansprechende Gestaltung der Büroräume. Dazu zählen neue Farbakzente ebenso wie ergonomisches Mobiliar, Entspannungsecken und durchdachte Lichtlösungen: Faktoren also, die auch ohne Riesenaufwand zu realisieren sind und oft verblüffende Wirkung zeigen. Gesundheitliche Aspekte spielen dabei eine große Rolle, aber eben auch Optik und Funktionalität. Schließlich verbringen viele von uns den größten Teil des Tages am Arbeitsplatz – zu viel, um diese Faktoren dem Zufall zu überlassen.

Die Farben: Stimmungsmacher Nummer eins.

Längst haben Wissenschaftler bewiesen, wie entscheidend sich Farben auf unsere Stimmung auswirken. Warum also nicht die Büroräume mit neuen Wandfarben, Tapeten oder Bildern aufwerten? Ruhige und helle Töne sind für alle zu empfehlen, die täglich mehrere Stunden im Büro verbringen. Akzente in starken Farben sorgen dafür, dass es nicht zu langweilig wird. 🙂

Statt eines „Farbanstrichs“ können aber auch fröhlich bunte Bürostühle, Container und Regale einen Arbeitsraum sofort beleben. Wichtig dabei: Nicht zu bunt werden, sonst wirkt das Mobiliar schnell zusammengewürfelt!

Büropflanzen: Grüne Klimaverbesserer.

Auch die Wirkung von Grünpflanzen auf unsere Produktivität ist vielfach erforscht und bewiesen worden. Dass sie außerdem die Raumluft verbessern und damit der Gesundheit zuträglich sind, macht sie noch attraktiver! Wer sich zum neuen Jahr den grünen Motivations-Kick geben will, sollte auf pflegeleichte Büropflanzen wie Yucca, Drachenbaum oder Dattelpalme setzen – sie überstehen auch lange Wochenenden und Kollegen ohne grünen Daumen.

Übrigens: Als die NASA für ihre Astronauten im Space Shuttle ein gesünderes Raumklima gewährleisten sollte, forschte man im Bereich der luftreinigenden Pflanzen. Und fand heraus: Pflanzen sind tatsächlich in der Lage, Schadstoffe ohne Umwege aus unserer Atemluft zu filtern und zu absorbieren!

Immer noch zu viel an Gießen und Pflanzen-Fürsorge? Trendsetter feiern gerade das Comeback der Kunstpflanze als modernes Deko-Element. Einziger Nachteil: Das mit der verbesserten Raumluft klappt so natürlich nicht …

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Ergonomische Möbel: Die Rückenpolizei.

Alle wissen’s: Veraltetes Büro-Mobiliar kann langfristig ernste gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Trotzdem werden Neuanschaffungen oft immer wieder verschoben, und das, obwohl ergonomische Büromöbel heute kein Vermögen mehr kosten. Grund genug, zum neuen Jahr Ernst zu machen mit der Gesundheit!

Höhenverstellbare Schreibtische und ergonomische Bürostühle sind eigentlich ein Muss: Sie sorgen für mehr Dynamik bei sitzenden Tätigkeiten und halten damit unseren Rücken gesund.

• Alternative oder Übergangslösung für mehr Sitzkomfort: Rücken- und Steißbeinkissen korrigieren unsere Haltung, ergonomische Fußstützen beleben müde Beine.

Bildschirmhalterungen entlasten den Nackenbereich: eine günstige Anschaffung mit großer Wirkung.

Fitnessgeräte im Büro? Das klappt nicht nur bei größeren Unternehmen – oft lohnt es sich, mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. So können gemeinsam Ideen entwickelt werden, die allen Mitarbeitern nicht nur Fitness, sondern auch richtig Spaß bringen.

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Das Licht: Ein echter Wachmacher.

Mit optimalen Beleuchtungsverhältnissen arbeiten wir gegen die Festtags-Restmüdigkeit an: Lichtmangel ist nämlich Müdemacher Nummer eins – und kann sogar zu depressiven Verstimmungen führen. Der Schreibtisch sollte deshalb so platziert sein, dass genug (Tages-)Licht aus der richtigen Richtung kommt – Tische für eine bessere Lichtstimmung zu verschieben kostet im Zweifelsfalle nur ein paar Handgriffe.
Auch die richtige Beleuchtungs-Planung kann uns einen permanenten Frischekick geben. Wichtig ist es dabei, neben den vom Arbeitsschutz vorgeschriebenen 500 Lux auch auf die Lichtfarbe zu achten: Blaues Licht macht uns wach und aktiviert. Warmes Licht dagegen beruhigt – was zwar gemütlich ist, am Arbeitsplatz aber eher einschläfernd wirkt.

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Entspannungs-Ecken: Extras mit Teambuilding-Faktor.

Die Erkenntnis, dass ansprechend gestaltete Nischen und Lounges den Wohlfühl-Faktor für Mitarbeiter um ein Vielfaches erhöhen, haben sich moderne Co-Working-Spaces und Start-ups längst zu eigen gemacht. Aber auch wer nicht in den zukunftsorientierten Work-Labs der Metropolen arbeitet, kann das Büro-Ambiente gezielt aufwerten: Die Einrichtung einer gemütlichen Sitzecke sorgt dafür, dass Batterien unkompliziert wieder aufgeladen werden – auch und gerade zwischendurch. Für den gezielten Stressabbau empfiehlt sich dagegen der gute alte Tischkicker, der übrigens auch für das kollegiale Miteinander 2019 unschätzbare Dienste leistet …

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Kalender & Co: Konzepter und Strukturgeber.

Nichts ist so einladend wie weiße Seiten, das kennen viele von uns noch aus der Schulzeit. Aber auch im Job können uns unbeschriebene Materialien und jungfräuliche Flächen zu neuen Plänen und Gedanken inspirieren – ganz nach dem Motto: In diesem Jahr gibt’s Struktur statt Chaos! Ein Whiteboard für anstehende Aufgaben oder ein neues Flipchart können da manchmal Erstaunliches bewirken. Oder ein gemeinsamer Wandkalender, in dem direkt zum Jahresstart wichtige Termine eingetragen, Urlaube abgestimmt und Team-Events festgehalten werden.

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Und zu guter Letzt: Wie wäre es mit einem motivierenden Neujahrs-Umtrunk für alle? Die Weihnachtsfeier ist schließlich auch schon ein paar Tage her – und die dort frisch geknüpften kollegialen Beziehungen wollen schließlich gepflegt sein.

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