prall gefüllte Säckchen eines Adventskalenders an einer Tannengirlande

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Tür an Tür mit der Vorfreude: Was im Adventskalender so alles steckt.

Veröffentlicht am 25. Oktober 2021

Bald kommt die Zeit, in der die Antwort auf alles „24“ heißen könnte: Privat und geschäftlich wird auf Weihnachten hingefiebert und -gearbeitet, mal voller Vorfreude, mal unter Hochdruck, aber immer mit einer schönen Portion Glitzer. Zeit für einen Blick auf den saisonalen Klassiker, der den Weg zur 24 feiert wie nichts anderes – den Adventskalender.

Jeden Tag ein Türchen öffnen, nicht mehr und nicht weniger: Wann sonst im Jahr widmen wir uns täglich einmal etwas so unspektakulär Vorhersehbarem wie dem Schokotäfelchen? Und warum tut uns das so gut? Warum wollen vielfach nicht nur Kinder, sondern auch hartgesottene Geschäftsleute auf die tägliche Portion Advent nicht verzichten? Die Antworten zeigen, dass der Adventskalender viel mehr ist als ein leckeres und dekoratives Accessoire zur Weihnachtszeit:

Adventskalender mit einzelnen Honiggläschen

Eine süße Lektion in Geduld.

Geduld? Ganz genau: diese Tugend, für die im hektischen Alltag eigentlich niemals genug Zeit bleibt – schon gar nicht vor Weihnachten. Gerade deshalb aber ist der Kalender für immer mehr Erwachsene zum willkommenen Vorweihnachts-Extra geworden: als Gegenentwurf zum „Schneller, höher, weiter“ – und als Einladung, bewusst 24 kleine Schritte zu gehen statt mit maximaler Geschwindigkeit das Ziel erreichen zu wollen. Jedes Türchen hilft, die Zeit vor dem Fest bewusst wahrzunehmen und zu genießen. Mit jedem Öffnen gönnen wir uns einen Moment des Innehaltens und der Achtsamkeit. Kein Wunder, dass besonders Adventskalender-Themen wie Tee, vegane Leckereien und Sinnsprüche immer beliebter werden …

Adventskalender an der Wand, kleine Beutelchen zum Selbstbefüllen

Austausch der besten Häppchen.

Dezember ist, wenn im Büro das „Wie geht’s?“ abgelöst wird durch ein „Und, was hattest du heute im Kalender?“. Wer jetzt mit einem Rätsel- oder Krimi-Kalender aufwarten kann, steigt direkt mit einem unverfänglichen Thema ins Gespräch ein. Aber auch mit dem klassischen Schoko-Kalender lassen sich Kontakte pflegen: Warum die besondere Süßigkeit aus dem zwölften Türchen nicht mal an eine nette Kollegin oder einen netten Kollegen verschenken? Oder den recycelbaren Adventskalender an den Lieferanten mit dem nachhaltigen Verpackungskonzept? Fest steht: Zum Fest der Liebe sorgt der Austausch süßer Aufmerksamkeiten für echte Weihnachtsstimmung.

Adventskalender in Kranzform an einer Haustür

Ordnung im Advents-Trubel.

Bei Eins gehts los, und dann immer der Reihe nach: Schummeln gilt nicht, und wer die große 24 schon am Zehnten öffnet, hat den Sinn der Sache einfach nicht verstanden. Anders ausgedrückt: Die klare Struktur des Adventskalenders bringt ein Gefühl von System und Ordnung in den Trubel der Vorweihnachtszeit – ein Segen für alle, die in Job und Familie mit einem Durcheinander von Terminen, Anforderungen und Wünschen zu jonglieren haben. Zugegeben, auch ein digitaler Kalender kann unseren Alltag ordnen. Dafür hat er allerdings ein weit höheres Stresspotenzial und weniger Antioxidantien!

adventskalender in Pyramidenform mit Weihnachtsmann-Abbildung und Schokotäfelchen

Geschenke für das Kind in uns.

Wer erinnert sich nicht an die Kalender seiner Kindheit? Oft waren diese wesentlich bescheidener bestückt als die heutigen Exemplare, dafür war die tägliche Freude und Erwartung umso höher. In der Adventszeit dürfen wir alle mal wieder Kind sein – eingedellte Papptürchen hochpulen, winzige Schokoteile aus ihrer Plastikumhüllung drücken, die fehlende 9 im Kalender suchen (und feststellen, dass wir sie versehentlich schon geöffnet haben) … Andere Adventskalender bedienen unsere Freude am Rätseln und Lesen, am Knobeln, Spielen oder Ausprobieren. Dafür haben in der Weihnachtssaison selbst vielbeschäftigte Führungskräfte ein Zeitfenster übrig!

Adventskalender mit Gewürzen drin

Kleine Dinge fürs Herz.

Ein Beutelchen Tee, eine Schokokugel, ein Lebkuchen oder eine kleine Kerze – hinter den einzelnen Türchen des Adventskalenders steckt selten Spektakuläres. Und darauf kommt es auch gar nicht an, im Gegenteil: Der Adventskalender lehrt uns, den Wert der kleinen Dinge zu schätzen. Mit 24 freundlichen, süßen, überraschenden oder auch lustigen Kleinigkeiten feiern wir den Moment, den Advent, die Tradition … oder auch von allem etwas! Ein bisschen Downsizing vor der Bescherung also, das die Vorfreude auf Heiligabend noch steigern kann.

Adventskalender mt veganen Spezialitäten

Vielfältig und ideenreich: Adventskalender 2021.

Wer die Wahl hat, hat’s in diesem Jahr ganz schön schwer: Die Vielfalt der Kalender ist groß, und für nahezu jeden Geschmack ist etwas dabei – selbst für die, die sowieso grundsätzlich nichts Süßes essen. Kalender mit Alternativen wie z. B. Chips, Gewürzproben oder Alkoholika boomen, gleichzeitig werden Adventskalender zum Selbstbefüllen immer dekorativer.
Viel Neues bieten die Hersteller auch mit Kalendern, die neben dem kulinarischen einen weiteren Mehrwert bieten: So gehörte z. B. die „Zeitmaschine“, deren schokoladiges Innenleben über Augmented Reality entschlüsselt werden muss, schon im vergangenen Jahr zu den Bestsellern. Vegane und recycelbare Kalender dagegen greifen Trends auf, die schon das ganze Jahr über wichtig waren und auch in Zukunft eine Rolle spielen werden. Bleibt nur noch die Frage, welcher Adventskalender am besten zu seinem Empfänger passt – und die reichen wir gern an Sie weiter!

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