Gänsehaut-Feeling pur

Big Business

Über den richtigen Moment und die emotionale Macht der Werbeartikel.

Veröffentlicht am 22. November 2019

Der erste Tag im „richtigen“ Job begann mit Herzrasen – fremde Stadt, unbekannte Kollegen und eine Position, der ich vielleicht gar nicht gewachsen war. Als ich an meinen künftigen Schreibtisch geleitet wurde, lag dort etwas für mich: Obendrauf ein Kärtchen mit „Herzlich willkommen“, dazu nicht nur meine Visitenkarten, sondern auch Stifte, Kaffeebecher und Shirt mit Firmenaufdruck. Der Block war sogar mit meinem Namen versehen. Und plötzlich war alles gut: Mein Herzrasen wurde zu Herzklopfen, aber aus reiner Freude und Erleichterung! Das ist jetzt viele Jahre (und Jobs) her. Den Kaffeebecher habe ich immer noch, und ich würde ihn nie entsorgen.

Den ersten Tag vergisst man selten. Kein Wunder, dass Firmen heute immer stärker darauf achten, ihn mit persönlichen Welcome-Paketen unvergesslich zu machen! Denn wo starke Emotionen eine Rolle spielen, kann mit der richtigen Geste zur richtigen Zeit viel erreicht werden: Neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden sich noch lange daran erinnern, was zu ihrem Onboarding-Paket gehörte – und die ein oder andere Zutat sowohl in ihren Erinnerungen als auch in ihrem Haushalt bewahren.

Werbeartikel markieren Stationen in unserem Leben.

Nicht nur am ersten Tag im neuen Job treten gebrandete Give-aways und Werbeartikel gern als treue Helfer und Begleiter auf. Denken wir zum Beispiel an wichtige Festivitäten in unserem Leben: Der Kugelschreiber aus der Lobby des Hochzeits-Restaurants. Der Zollstock vom Architekten, der unseren Traum vom Haus wahr gemacht hat. Oder das Feuerzeug aus der kleinen Pension am Meer, das uns sofort in unvergessliche Erinnerungen eintauchen lässt … Allesamt Zeugen wichtiger Momente, anfassbar und (mehr oder weniger) unvergänglich.

Ihr emotionaler Wert kann Werbeartikeln einen unschlagbaren Vorteil sichern, und dabei ist es egal, ob sie relativ günstig waren oder extrem hochwertig produziert wurden. Denn was anfassbar ist, fasst uns oft auch emotional an: Wir brauchen das haptische Erlebnis, das im digitalen Alltag allzu oft auf der Strecke bleibt. Vieles wirkt heute flüchtig und vergänglich – ein geschickt platzierter Werbeartikel ist es nicht.

Wie Unternehmen emotionale Momente schaffen.

Genau diesen emotionalen Wert machen sich auch Unternehmen gern zunutze, zum Beispiel im Kontakt mit wertvollen Kunden und Geschäftspartnern. Mit kleinen Werbegeschenken und größeren Präsenten halten sie Gemeinsamkeiten fest und stärken die Beziehung zum Gegenüber: Der Wein, mit dem man sich für den erfolgreichen Termin bedankt – genau der Rioja, dem man hinterher vielleicht ein bisschen zu ausgiebig zusprach. Der kleine Glücksbringer für unterwegs im neu gekauften Fahrzeug. Der glänzende Kugelschreiber von der Vertragsunterzeichnung … All das verstärkt positive Momente und hält sie in Erinnerung.

Spiel, Satz und Sieg: Da sein, wenn die Gefühle hochkochen.

Der Sport war schon immer ein Bereich, in dem große Gefühle gelebt und gepflegt werden. Ein guter Grund also für Unternehmen, Werbeartikel zu platzieren, als Sponsor aufzutreten oder beim Firmenlauf mit Sportshirt und Schweißband die eigene Belegschaft zu unterstützen, wenn diese kurz vor der Ziellinie über sich hinauswächst!

Besonders emotional wird’s übrigens, wenn es um die Jüngsten geht: Die Fußballmannschaft des 7-jährigen holt zum ersten Mal den Heimsieg nach Hause – und der will sein Sieger-Shirt mit dem Sponsorenaufdruck nie mehr ausziehen. Die kleine Schwester hat sich beim Arzt tapfer geschlagen – und der überreicht ihr zur Belohnung ein Mini-Stofftier, das sich zum treuen Freund und Mutmacher in brenzligen Situationen entwickeln wird … Merke: Als Zielgruppe ist die Familie des Kunden häufig mindestens ebenso wichtig wie der Kunde selbst.

Retter in der Not dürfen gern mit Logo auftreten.

Positive Emotionen können Werbeartikel auch hervorrufen, wenn sie gezielt besondere Bedürfnisse und Situationen berücksichtigen: Ich erinnere mich zum Beispiel an einen sintflutartigen Regenguss, der niederging, als ich neulich im Supermarkt war. Als ich ins Freie trat, war der Regen vorbei und die Welt klitschnass – mein Fahrradsattel aber nicht. Und zwar, weil eine clevere Firma die Wettervorhersage aufmerksam verfolgt und im richtigen Moment Schutzbezüge mit freundlichem Spruch auf die geparkten Fahrräder platziert hatte: Keine Frage, mein Herz hatten sie damit definitiv gewonnen.

Werbeartikel treffen ins Herz – wenn sie richtig eingesetzt werden.

Halten wir also fest: Es lohnt sich durchaus, genau darüber nachzudenken, wo, wann und für wen man als Firma seine Werbeartikel in Umlauf bringt. Wer seine Produkte dagegen wahllos und großflächig streut, erhöht zwar seinen Bekanntheitsgrad, verschenkt aber viel Potenzial. Denn nicht zuletzt profitieren Werbeartikel davon, dass sie sich wohltuend von der unpersönlichen Werbe-Beschallung abheben, die uns sonst so umgibt:

Gute Werbeartikel sind echter Content. Sie haben einen praktischen, nachhaltig wirksamen Mehrwert. Statt uns ein Lebensgefühl verkaufen zu wollen, bescheren sie uns positive Gefühle gratis – ob beim Kaffeetrinken aus der Lieblingstasse oder beim Feuergeben mit dem Sturmfeuerzeug.

Sie drängen sich nicht ungefragt in den Vordergrund – das macht sie sympathisch. Während uns nämlich den ganzen Tag über Werbe-Botschaften über unterschiedlichste Kanäle um die Ohren fliegen und ins Auge fallen, halten sie sich zurück. Und das kommt heute immer besser an.

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