Begrünte Balkone aus Beton

Insights

„Urban Living“ – leben und wohnen im Rhythmus der Stadt.

Veröffentlicht am 24. September 2021

Stadtleben hat Zukunft: Die Fläche unserer Großstädte nimmt stetig zu, und obwohl bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird, zieht es längst nicht alle hinaus aufs Land. Im Gegenteil, urbanes Leben und Arbeiten wird immer attraktiver. Kein Wunder, dass es auch Wohnkonzepte prägt, mit denen wir uns voll und ganz auf den Rhythmus der Stadt einlassen können – ideenreich, wendig, modern und gern mal ein bisschen provisorisch. „Urban Living“ eben.

Immer mehr Designer und Architekten machen sich genau darüber Gedanken. Hervorgegangen aus der Notwendigkeit, den begrenzten städtischen Wohnraum bestmöglich zu nutzen, sind in den letzten Jahren unter dem Begriff „Urban Living“ spannende Trends entstanden: Sie feiern die Vielfältigkeit und das Tempo der Metropolen, spielen mit flexiblen, multifunktionalen Einrichtungsideen und machen Lust auf unkonventionelles Wohnen. Frei nach dem Motto: Der Puls der Zeit ist der Puls der Stadt!

Sideboard aus Metall und Holz in einer Industrial Style-Umgebung

Machen wir aus der (Wohnungs-)Not eine Tugend!

Gemeinsam Räume besser zu nutzen oder auch bewusst weniger Platz zu beanspruchen – das ist heute für zunehmend mehr Menschen eine nachhaltig sinnvolle Alternative. Für viele ist ausgedehnter Wohnraum eher Ballast als Luxus, kurze Wege und eine funktionale, hochwertige Einrichtung dagegen ermöglichen (auch finanziell) wichtige Freiräume. Was dazugehört: Flexible Möbel, mit denen man jederzeit umziehen kann. Leicht zu pflegende Räume, die fix wieder aufgeräumt sind. Technik, die überall perfekt funktioniert. Grüne Oasen jenseits verstaubter Topfpflanzen. Und natürlich gemeinsame und geteilte Bereiche: „Shared Living“-Konzepte boomen – für alle Generationen.

Gut eingerichtet im Großstadt-Gefühl.

„Urban Living“ ist ein moderner Mix mit viel Spielraum. Offene Räume und unverputzte Wände, mutiges Design und kreative Arrangements, Flohmarkt-Stücke und coole Technik-Gadgets geben den Rhythmus vor, dem nicht nur Großstädter gern folgen. Das sind die wichtigsten Zutaten:

Regal aus Holz mit Metall, darauf stehen Gläser und Geschirr

Aus Regal mach‘ Esstisch: Raumnutzung kreativ.
Räume werden, schon aus Platzmangel, multifunktional genutzt: Sie sind offen, gehen ineinander über und verwandeln sich je nach Bedarf vom Schlaf- in den Wohnbereich, vom Homeoffice ins Esszimmer. Dazu passen Möbel, die sich ebenso flexibel anpassen können – von der guten alten Schlafcouch (die ganz und gar nicht altmodisch ist) bis hin zum Regal, das umgeklappt ganz fix zum Esstisch wird.

Alle mal hingucken! Ideen in Multicolor.
Die Stadt war schon immer ein Ideenpool und voller Gegensätze. Hier treffen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Profession aufeinander, entwickeln Neues, Provokantes, Ungewöhnliches. Der „Urban Living“-Trend ist deshalb auch ein Zuhause für Ideen aller Art: die Wandtapete neben unverputztem Backstein, Technik in überraschender Form, Flohmarktstücke neben Pop Art … Inspiration ohne Grenzen!

Sieben weiße pflanztöpfe mit Bewuchs an einer Betonwand

Wachsende Begeisterung für alles Grüne.
Nachhaltig denken, wohnen und einrichten: Dazu gehört auch eine ordentliche Portion Grün. Die Dachterrasse fürs Urban Gardening steht nicht jedem zur Verfügung, dafür werden dann Pflanzen wie moderne Kunst arrangiert, an der Wand zum Beispiel. Während „wachsende“ Wände im Freien aktiv die CO2-Bilanz verbessern, tragen die im Innenraum eher zum guten Wohngefühl bei – auch das ist Lebensqualität!

Reine Stadt-Nostalgie: Elemente im Industrial-Style.
Alte Fabrikhallen zu Wohnräumen machen – das ist Ausdruck eines urbanen Lebensgefühls, das die vielen Seiten der Stadt feiert und veredelt. Dabei hat sich der klassische Industrial-Style mit seinem Funktionalismus, dem schwarzen Metall und ungeschliffenen Charme schon vor Jahren vom Trend zum Klassiker entwickelt. Beleuchtungslösungen wie z. B. schlichte Glühbirnen, an passender Stelle aufgehängt, wirken wie zufällig, sorgen aber als Designelemente ganz absichtsvoll für gemütliche Ecken und eine lauschige Atmosphäre.

Drei graue Metall-Deckenleuchten im Raum mit unverputzter Ziegelwand

Stilbruch inklusive: Ganz schön lässig!
Stilvorgaben waren gestern. Urban Living ist zeitgemäß und eher Trendsetter als Trend: Stilbrüche gehören zum Gesamtkonzept und zeigen, dass man entspannt mit den Styles umgeht und sie individuell und nach Bedarf und Lebensart interpretiert. So fügen sich auch Vintage-Möbel und Fundstücke vom Flohmarkt harmonisch ins Ensemble ein und verleihen ihm einen ganz eigenen Reiz.

Nachhaltig? Kommt von Nachdenken.
Reduce, reuse, recycle: Dass dieses Prinzip ebenso zum „Urban Living“ beiträgt wie klimaschonende Mobilitätskonzepte, erklärt sich von selbst. Recycling-Materialien und nachwachsende Rohstoffe gehören deshalb selbstverständlich zum urbanen Lebensstil. Wie schön, dass Nachhaltigkeit heute nicht nur der Umwelt guttut, sondern auch richtig gut aussieht!

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