Werbegeschenke – die heimlichen Champions

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Werbegeschenke – die heimlichen Champions

Veröffentlicht am 17. September 2018

Wenn Sie gerade an einem Schreibtisch sitzen: Schauen Sie doch einfach mal von Ihrem Rechner auf und blicken Sie sich um. Wetten, dass Sie mindestens einen Stift, einen Block oder einen USB-Stick mit Werbeaufdruck sehen?

Die Ausgaben für Werbegeschenke steigen

Über 3,5 Mrd. Euro gaben Unternehmen in Deutschland 2017 für Werbeartikel aus: Das belegen Studien des Gesamtverbands der Werbeartikel Wirtschaft e.V., kurz GWW. Für bedruckte Feuerzeuge, Schlüsselanhänger & Co. wurde also mehr Geld ausgegeben als je zuvor!

Die GWW-Umfrage zeigt, wie Unternehmen das Mittel der Werbegeschenke nutzen: 26 Prozent der Befragten versprechen sich eine engere Kundenbindung und möchten ihren Kunden mit dem Einsatz von Geschenken positiv im Gedächtnis bleiben. 11 Prozent erhoffen sich, damit die Bekanntheit des Unternehmens zu steigern. Mehr Präsenz im Kundenalltag erwarten sich 10 Prozent der Werbenden, ebenso viele möchten ihren Wiedererkennungswert erhöhen oder das Image des Unternehmens verbessern.

Klassische Ads werden kaum mehr wahrgenommen

Werbegeschenke gehören nicht einmal zu den klassischen Werbemaßnahmen – und vielleicht liegt gerade darin ihr Erfolgspotenzial. Denn Werbung an sich ist allgegenwärtig, sie begegnet und belästigt uns in U-Bahnen und auf Plakatwänden, im Radio, im TV und auf Online-Bannern. Das meiste davon nehmen wir nicht mehr wahr: Wir sind in Sachen Werbung mittlerweile abgestumpft, überflutet von Hochglanzwelten, Imagekampagnen und Markenbotschaften.

Kleine (Werbe-)Geschenke erhalten die Freundschaft

Bei Geschenken liegt die Sache anders – selbst, wenn sie klein sind. Sie erhalten nicht nur die Freundschaft, sondern bauen sie häufig erst auf. Sie erhöhen die Kundenbindung und vermitteln auf unaufgeregte, fast pragmatische Art: Ich bin hier, um dich als Kugelschreiber, Maßband oder USB-Stick zu unterstützen. Dich als T-Shirt, Regenschirm oder Mütze zu schmücken. Dir als Keks oder Wein zu schmecken. Kurz, um mich in deinem Leben nützlich zu machen.

Erstaunlich günstig – und konkurrenzlos erfolgreich

Werbegeschenke scheinen zweckfrei, fast absichtslos zu sein – das macht sie sympathisch. Sie drängen sich nicht auf, beschallen uns nicht ungebeten mit Botschaften, sie sind einfach nur da. Und damit sind sie erstaunlich erfolgreich: In der jüngsten Studie zur „Werbewirkung von Werbeartikeln“ im Auftrag des GWW 2017 gaben 95 Prozent der Befragten an, einen relevanten Werbeartikel zu besitzen. Fast die Hälfte dieser Produkte war bereits seit mehr als einem Jahr im Einsatz. Punkten konnten sie in erster Linie durch „Nützlichkeit“ (59%), „hervorragende Qualität“ (46%) und einen „auffälligen Werbeaufdruck“ (40%).
Besonders interessant: Die Recall-Quoten zur Erinnerung des Absenders, was den Marken- bzw. Unternehmensnamen betrifft (78 Prozent) lassen alle Vergleichsmedien weit hinter sich: Radio (32 Prozent), TV (28 Prozent) und Zeitschriften (26 Prozent). Noch Fragen?

  • vgl. https://www.werbeart.info/studien-ueber-werbeartikel.html

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