Haus mit gestapelten Holzscheiten als Wände und zwei hellgrünen Fensterläden

Insights

„Wooden Touch“: Astreines Konzept fürs neue Wohngefühl.

Veröffentlicht am 20. August 2021

Von der Erfindung des Feuermachens über die ersten Hütten bis zum naturgemaserten Design-Unikat von heute: Holz gehörte schon immer zum Besten, was die Natur uns Menschen fürs Leben mitzugeben hat. Derzeit erfährt es im Rahmen des allgemeinen Trends zu Nachhaltigkeit und Natürlichkeit neue Wertschätzung – als Masterpiece in den Raum gezimmert genauso wie in Form edler Accessoires, die den Wald nach Hause bringen. Bei uns werden diese hölzernen Wohn-Highlights in der Linie „Wooden Touch“ gebündelt.

Tischleuchte aus Holz auf weißer Fläche

Roh, rein, recycelt.

Anders als früher ist Holz heute nicht mehr nur zweckmäßiges Trägermaterial (etwa für Lacke und Beschichtungen) unter dem eigentlichen Design-Ergebnis, sondern wird so ver- und bearbeitet, dass seine Seele voll zutage tritt. Die Schönheit von Holz strebt keine Standards an, sondern Einzigartigkeit, die sich in jeder Linie und jedem Astloch, der Maserung und seinen vielen möglichen Schattierungen von Braun ausdrückt. Holz lebt auch in Möbeln immer weiter, verändert seine Farbe im Außenbereich, kann gewollt mit einer Patina ausbleichen oder geölt immer intensiver im Farbton werden. Auch was bisher als Abfall gegolten hat, nämlich Holz, das schon ein Leben als Brett, Balken, Träger oder Möbelstück hinter sich hat, beginnt gerade, zum Trendmaterial zu werden – dank neuer Möglichkeiten der Werkstoff-Aufbereitung und dem großen Interesse an nachhaltigeren Produktionsweisen.

Holzbank vor weißer Wand mit Bild im Hintergrund und Dekoelementen

Holz berührt uns schon immer besonders.

Es fasst sich einfach gut an und scheint den Poren der menschlichen Haut irgendwie vertrauter als andere Oberflächen. Chemisch lässt sich dieses gute Gefühl mit dem sperrigen Begriff des „Wärmeeindringkoeffizienten“ beschreiben: Von ihm hängt die Kontakttemperatur ab, die sich einstellt, wenn man zwei Körper, die unterschiedlich warm sind, miteinander in Kontakt bringt. Holz hat einen deutlich niedrigeren Wärmeeindringkoeffizienten als zum Beispiel Metalle – wenn man also mit der bloßen Hand eine metallische und eine hölzerne Oberfläche berührt, die dieselbe Temperatur haben, fühlt sich Holz trotzdem für uns viel wärmer an.

Besteck aus Holz auf Serviette

Und gesund ist es auch noch!

Die erwähnte Lebendigkeit von Holz zeigt sich auch in einer weiteren, vielen noch gar nicht bekannten Eigenschaft: Es ist auch äußerst wehrhaft, heißt hier: antibakteriell. In diversen Studien wurde sein Verhalten im Bakterien-Kontakt mit dem von Kunststoff verglichen, der ja gemeinhin als „sauberer“, weil besser zu reinigen gilt – aber Holz kann mehr. So wurde zum Beispiel durch das Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Uni-Klinik Freiburg der Einsatz von Kiefernholzprodukten kontrolliert begleitet. Im Laufe dieser Beobachtungen zeigte sich, dass auf dem eingesetzten Holz sowohl mit als auch ohne Desinfektionsmittel deutlich weniger Keime nachgewiesen werden konnten als auf Kunststoffoberflächen. Und es wird noch besser: Gerade die poröse Struktur von Holz („Schmutzfänger!“) ist hygienisch betrachtet sogar von Vorteil. Holz zieht Feuchtigkeit an und schließt sie ein, wodurch Oberflächen-Bakterien schneller auf dem Trockenen sitzen und sich nicht mehr vermehren können. Die natürlichen Polyphenole des Holzes töten die ungewünschten Eindringlinge zusätzlich ab.

zwei Kerzenhalter aus Holz an einer weißen Wand

Aus welchem Holz sind Sie geschnitzt?

Zukünftig finden Sie bei uns jede Menge Ideen aus dem freundlichen Stoff – vom Statement-Möbel übers geflochtene Pflanzen-Zuhause bis zum Kochbegleiter. Lassen Sie sich inspirieren!

Jetzt entdecken: WOODEN TOUCH >

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